KI schafft auch völlig neue Jobs

Waymos kleines Alltagsproblem

16. Februar 2026, 06:32 Uhr | dpa
… sowie ebenfalls auf Level 4 umgerüstete Taxis des Modells Jaguar I-Pace.
© Waymo

Robotaxis der Google-Schwesterfirma meistern den Straßenverkehr - aber wenn Passagiere nach der Fahrt die Türen nicht schließen, haben sie ein Problem. Die Lösung: Ein Mensch springt ein.

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Selbstfahrende Autos stoßen im Alltag auf eine ganz spezielle Grenze: Die Robotaxi-Firma Waymo beauftragt Helfer über eine Online-Plattform, um von Fahrgästen offengelassene Türen zu schließen. Waymo bestätigte, dass in einem Pilotprogramm in der US-Stadt Atlanta Kuriere des Essenslieferanten Doordash um Hilfe gebeten werden. Es handle sich um »seltene« Fälle.

Waymo setzt aktuell umgebaute Wagen von Jaguars Elektro-Modell I-Pace ein, die klassische Türen haben. Da die Autos fahrerlos unterwegs sind, ist keiner da, um womöglich von Passagieren offengelassene Türen zu schließen. Die nächste Generation der Waymo-Robotaxis soll wieder elektrisch steuerbare Schiebetüren haben - so wie auch das vorherige Modell auf Basis des Minivans Chrysler Pacifica. Waymo hatte bei den Jaguaren auch damit experimentiert, offene Türen durch ruckartiges Anfahren zu schließen.

11,25 US-Dollar fürs Türschließen

Im Netz machte in den vergangenen Tagen der Beitrag eines Doordash-Kuriers die Runde, der per Screenshot das Angebot belegte, für 11,25 Dollar (rund 9,50 Euro) die Tür eines Waymo-Fahrzeugs zu schließen.

Wie oft Fahrgäste Waymo-Türen nicht schließen, ist nicht öffentlich bekannt. Allerdings machen die Wagen inzwischen mehr als 400.000 bezahlte Fahrten mit Passagieren pro Woche in sechs US-Städten sowie dem Silicon Valley. Daher dürfte es selbst bei geringer Häufigkeit einige solche Situationen geben.

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