Die Version 3.2 des Simulations- und Analysewerkzeugs CanEasy von Schleißheimer ermöglicht es, das Applikationsverhalten von Steuergeräten realitätsnah nachzubilden und lässt sich leichter in andere Werkzeuge integrieren.
Dabei wird das System in vier Stufen angepasst: weitgehend automatische Generierung einer lauffähigen Umgebung, die Konfiguration von Abweichungen und funktionalen Abhängigkeiten in Standard-Plug-Ins sowie für spezielle Anforderungen die Erweiterung um VBA-Makros oder die Programmierung komplexen Applikationsverhaltens in Standardsprachen.
Außerdem unterstützt CanEasy das Lesen und das Schreiben von Universal-Measurement-and-Calibration-Protocol-Diagnosedaten (XCP) und ermöglicht die Nutzung weiterer CAN-Hardware von Peak, MHS, National Instruments, RM Michaelides, Softing und Sorcus. Die überarbeitete Bus-Statistik informiert über die Anzahl gesendeter und empfangener Botschaften sowie die Funktionsfähigkeit der CAN-Hardware (Chip-State). Der Signal-Monitor zeigt die Werte ausgewählter Signale für Tests in sehr großer Schrift an.
Informationen über die reaktiven Abhängigkeiten, wie die Steuergeräte Signalinhalte auswerten sollen, lassen sich nicht mit Hilfe der K-Matrix entnehmen. Durch Plug-Ins erhält CanEasy zusätzliche Funktionen, Regeln oder Ansichten. Schleißheimer bietet standardisierte Plug-Ins, mit denen der Entwickler abweichende Signalverläufe und funktionale Abhängigkeiten zwischen den Steuergeräten konfiguriert. Die Simulations- und Analyseumgebung stellt folgende Erweiterungen bereit:
Mit der integrierten VBA-Entwicklungsumgebung lassen sich auch eigene Makros erstellen. Plug-Ins lassen sich in den Entwicklungsumgebungen Microsoft Visual Studio 6.0 und Visual Studio 2005 auch selbst programmieren. Für beide Softwarewerkzeuge bietet CanEasy eigene Wizards. Standardmäßig stehen eine ANSI-C-API sowie ein COM-Interface zur Verfügung. Über die COM-Schnittstelle kann CanEasy auch aus der Programmierumgebung (Visual Studio Tools für Anwendungen (VSTA) anprogrammiert werden.