Debug-Engine für Powertrain-MCUs

20. Februar 2009, 15:34 Uhr | Björn Graunitz, elektroniknet.de

Auf der embedded world 2009 stellt pls die Universal Debug Engine (UDE) 2.6 vor, welche die Entwicklung, den Test und die Wartung von Applikationen basierend auf Renesas’ Powertrain-MCU-Serie SH725x unterstützt.

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Dank einem mit 200 MHz getakteten SH-2A-Core, bis zu 3,8 Mbyte Flash, maximal 256 Kbyte RAM und Peripherie-Funktionen wie CAN, Advanced Timer Unit, DMA-Controller und seriellen Schnittstellen eignet sich die SH725x-Serie für anspruchsvolle Powertrain-Aufgaben.

Die konfigurierbare Bedienoberfläche der UDE 2.6 bietet C/C++-Unterstützung, einen Symbol-Browser, frei konfigurierbare Toolbars, Kontext-bezogene Menüs und HTML als Beschreibungssprache für Anwendungs-spezifische Fenster. Ein hohes Maß an Automatisierbarkeit ermöglicht die Verwendung von Standard-Skriptsprachen. Alle On-chip-Debug-Fähigkeiten des Controllers, darunter auch die maximal zehn Code- bzw. zwei Daten-Breakpoints, sind innerhalb des Debuggers nutzbar.

In Kombination mit dem Universal Access Device 2 (UAD2) von pls sind über die JTAG-Schnittstelle Download-Raten von über 1,5 Mbyte/s erreichbar. Dies erlaubt eine schnelle Flash-Programmierung und kurze Turn-around-Zeiten während der Entwicklung und der Echtzeitdaten-Visualisierung über den JTAG-basierten Debug-Port. 

»Vor allem im Automotive-Bereich, aber auch bei industriellen Applikationen, kommen immer öfter zwei oder mehr unterschiedliche Prozessoren parallel oder als Multicore-Architektur zum Einsatz. Durch die Unterstützung des SH-2A-Cores können Entwickler die gesamte Bandbreite der eingesetzten Mikrocontroller-Architekturen nutzen«, so Thomas Bauch, Geschäftsführer von pls Programmierbare Logik & Systeme.


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