Elektromobilität mit Hybrid-Fahrzeugen

Schneller Laden mit Hybridspeicher für Wasserstoff und Batterien

7. Juli 2020, 10:44 Uhr | Ute Häußler
Wasserstoff
© EDAG Group

Die EDAG-Gruppe und Hexagon Purus starten ein gemeinsames Forschungsprojekt für einen flexiblen Hybridspeicher, der die Vorteile des batterielektrischen Antriebs und der Brennstoffzelle vereinen soll. Auf Langstreckenfahrten soll Wasserstoff längere Ladestopps für die Batterie obsolet machen.

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Elektromobilität soll alltagstauglich werden, also muss sie einfach und bequem funktionieren, bestenfalls ohne dass sich Autofahrer groß umgewöhnen müssen. Für den täglichen Weg zur Arbeit und Kurzstrecken klappt das schon ganz gut, die erhältlichen Batteriespeicher sind dafür ein geeignetes und praktikables Mittel, abends kann dann unkompliziert nachgeladen werden. Im Gegensatz dazu müssen Langstreckenfahrer trotz Schnellladesäulen längere Zwischenstopps einplanen.

Wasserstofftanks können in wenigen Minuten gefüllt werden, hierin liegt ein klarer Vorteil der Technologie. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt erforschen jetzt die EDAG Group und Hexagon Purus wie sich ein Hybridspeicher realisieren lässt, der die Vorteile beider Antriebsalternativen miteinander verbinden kann.

Das Forschungsprojekt ist für 18 Monate angesetzt und wir vom Land Hesser gefödert. Die beiden Firmen werden einen flexiblen Speicher für den Fahrzeugboden entwickeln, in den parallel Batterien und Wasserstoffdrucktanks der neuesten Generation verbaut werden können. Hersteller und OEMs sollen dann selbst die jeweilige Speicheranzahl individuell konfigurieren können. So sollen tägliche Strecken batterieelektrisch und lange Fahrten mit Energie aus einer Brennstoffzelle, die aus den Wasserstofftanks versorgt wird, absolvieren werden können.

Der neue Hybridtank basiert auf der skalierbaren Fahrzeugplattform »EDAG ScaleBase«. Die Speicher sollen austauschbar und wiederverwendbar sein.



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