Elektromobilität

Porsche erweitert Taycan-Modellpalette

20. Januar 2021, 13:30 Uhr | Stefanie Eckardt
Porsche erweitert die Taycan-Familie um eine Variante mit Heckantrieb.
© Porsche

Nach Turbo S, Turbo und 4S hat Porsche mit dem Taycan nun die vierte Version des elektrischen Sportwagens vorgestellt. Dieses Modell vertraut auf Heckantrieb und ist mit zwei Batteriegrößen erhältlich – der serienmäßigen Performance-Batterie und der optionalen Performance-Batterie Plus.

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Als jüngster Vertreter der Modellfamilie verfügt der Taycan vom Start weg über die bei den anderen Versionen zum Modelljahreswechsel eingeführten Neuerungen. So erlaubt die Plug-&-Charge-Funktion bequemes Laden und Bezahlen ohne Karte oder App: Sobald das Ladekabel eingesteckt ist, kommuniziert der Taycan verschlüsselt mit der Plug & Charge-fähigen Ladestation. In der Folge startet der Ladevorgang automatisch. Gleiches gilt für die Bezahlung.

Als Sonderausstattungen sind wie bei den anderen Versionen unter anderem ein farbiges Head-Up-Display und ein On-Board-Ladegerät mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW verfügbar. Mit Functions on Demand (FoD) können Taycan-Fahrer verschiedene Komfort- und Assistenzfunktionen nach Bedarf erwerben oder zeitlich befristet zubuchen. Dies funktioniert auch nachgelagert zum Kauf und zur ursprünglichen Konfiguration des Sportwagens. Ein Werkstattbesuch ist dank Online-Aktivierung nicht erforderlich. Aktuell ist das für die Funktionen Porsche Intelligent Range Manager (PIRM), Servolenkung Plus, Aktive Spurführung und Porsche InnoDrive möglich.

Serienmäßig ist eine einstöckige Performance-Batterie mit einer Bruttokapazität von 79,2 kWh verbaut. Auf Wunsch gibt es die zweistöckige Performance-Batterie Plus. Deren Bruttokapazität beträgt 93,4 kWh. Die Reichweite nach WLTP beträgt bis zu 431 beziehungsweise bis zu 484 Kilometer.

Aus dem Stand beschleunigt der Taycan in beiden Varianten in 5,4 s von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ebenfalls einheitlichen 230 km/h. Die maximale Ladeleistung liegt bei bis zu 225 kW (Performance-Batterie) beziehungsweise bis zu 270 kW (Performance-Batterie Plus). Somit können beide Batterien in 22 Minuten und 30 Sekunden von fünf auf 80 Prozent geladen werden.

Das Fahrzeug verfügt über eine permanent erregte Synchronmaschine an der Hinterachse, die mit einer Länge von 130 mm ebenso lang wie die entsprechende Antriebskomponente des Taycan 4S ist. Der Pulswechselrichter an der Hinterachse arbeitet mit bis zu 600 A. Die Antriebsarchitektur umfasst neben der permanent erregten Synchronmaschine an der Hinterachse ein Zweigang-Getriebe. Die maximale Rekuperationsleistung beträgt 265 kW.

Darüber hinaus kommt für das Fahrwerk des Taycan ein zentral vernetztes Steuersystem zum Einsatz. Die integrierte Fahrwerkregelung Porsche 4D-Chassis Control analysiert und synchronisiert alle Fahrwerksysteme in Echtzeit. Sowohl die serienmäßige Stahlfederung des Taycan als auch die optionale adaptive Luftfederung mit Dreikammer-Technologie werden durch die elektronische Dämpferregelung Porsche Active Suspension Management (PASM) ergänzt.

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