Die neue Kaufprämie für Elektroautos stößt auf großes Interesse. Wie schnell man jetzt handeln sollte, lesen Sie hier. Es sind Zuschüsse von bis zu 6.000 Euro möglich.
Berlin. Die neue staatliche Förderung für Elektroautos ist kurz nach dem Start stark nachgefragt. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums gingen innerhalb der ersten 24 Stunden knapp 17.000 Anträge für die Kaufprämie ein. Die Förderung gilt für privat genutzte Elektrofahrzeuge und bestimmte Hybridmodelle.
Förderfähig sind der Kauf und das Leasing neuer batterieelektrischer Fahrzeuge sowie bestimmter Plug-in-Hybride und sogenannter Elektroautos mit Reichweitenverlängerer. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge mit kleinem Verbrennungsmotor, der die Batterie während der Fahrt nachladen kann.
Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug seit dem 1. Januar dieses Jahres erstmals zugelassen wurde. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach Fahrzeugtyp, Einkommen und Familiengröße. Laut Ministerium sind Zuschüsse von bis zu 6.000 Euro möglich.
Die Prämie richtet sich ausschließlich an Privatpersonen. Dienstwagen und gewerblich genutzte Fahrzeuge sind von der Förderung ausgeschlossen. Besonders profitieren könnten Haushalte mit geringerem oder mittlerem Einkommen, Familien mit hohem Mobilitätsbedarf sowie Pendler, die ihre laufenden Kraftstoffkosten senken wollen.
Nach Angaben des Ministeriums reichen die bereitgestellten Fördermittel für bis zu 800.000 Fahrzeuge aus. Eine feste Laufzeit wurde zunächst nicht genannt. Die Förderung endet voraussichtlich, sobald die vorgesehenen Mittel ausgeschöpft sind.
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) warb erneut für den Umstieg auf elektrische Antriebe. «Es gibt immer schnellere Autos, günstigere Modelle und mehr Ladesäulen. Zudem ist man unabhängig von Krisen in der Welt und hohen Spritpreisen», sagte Schneider.
Wegen der hohen Nachfrage könnten Interessenten frühzeitig einen Antrag stellen. Viele Käufer interessieren sich derzeit vor allem für Reichweite, Ladezeiten und die laufenden Kosten von Elektroautos. Branchenverbände verweisen darauf, dass die Zahl öffentlicher Ladepunkte zuletzt weiter gestiegen ist und gleichzeitig günstigere E-Auto-Modelle auf den Markt kommen. Hier geht’s zum offiziellen Antragsportal und allen weiteren Infos: https://foerderzentrale.gov.de/foerderung-finden/a7218433-83c6-49d3-93e0-5ed0f1862891