In Regensburg soll Bayerns größtes Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk für Wasserstoff entstehen: Das E-Mobilitätscluster Regensburg hat die Ausschreibung für das ZIM-Netzwerk »HY2.ZERO – Mobilität braucht Wasserstoff« gewonnen.
Das ZIM-Netzwerk »HY2.ZERO – Mobilität braucht Wasserstoff« ist Teil des Programms »Innovationsnetzwerke des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM)«. Ziel des Netzwerks ist die Entwicklung neuer wasserstoffbasierter Technologien für Mobilitätsanwendungen. Für das Unternehmen R-Tech, das das E-Mobilitätscluster managt, ist es bereits das achte erfolgreiche ZIM-Netzwerk.
An dem Netzwerk sind rund 30 Unternehmen und Institutionen beteiligt, darunter auch die beiden Regensburger Biotechnologieunternehmen Hyperthermics und EsyLabs – ansässig im BioPark. Für Prof. Georg Stephan Barfuß, Wirtschafts-, Wissenschafts- und Finanzreferent der Stadt Regensburg, ist es ein Erfolg der Clusterpolitik am Wirtschaftsstandort: »Mit dem Biopark und der TechBase haben wir nicht nur zwei Technologie- und Gründerzentren aufgebaut, sondern damit auch hervorragende Netzwerke, die gemeinsam und branchenübergreifend Technologiefelder identifizieren und im Sinne des Cross-Clustering ihre Ressourcen bündeln.«
Die Phase 1 des Netzwerks »HY2.ZERO – Mobilität braucht Wasserstoff« beginnt im April 2021 und läuft bis März 2022. Das ZIM (Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und kooperierende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. Ziel ist es, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig zu unterstützen und damit einen Beitrag zu deren Wachstum zu leisten – verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. Das ZIM bietet Fördermöglichkeiten für eine breite Palette an technischen Innovationsvorhaben.