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Honeywells HumidIcon

Zwei Sensoren in einem Gehäuse

20. März 2014, 10:15 Uhr   |  Andrea Gillhuber

Zwei Sensoren in einem Gehäuse
© Honeywell

Honeywell HumidIcon SIP-4-Pol-Version mit Filter.

Honeywell bietet mit dem HumidIcon-Modul eine Kombination aus Temperatur- und Feuchtigkeitssensorik in einem Gehäuse. Die Signalverarbeitung ist ebenfalls im Gehäuse untergebraht.

Das HumidIcon-Modul von Honeywell kombiniert zwei verschiedene Sensorfunktionen in einem Gehäuse mit geringem Platzbedarf. Komponenten, die für die Signalverarbeitung zwischen den Sensoren benötigt werden, entfallen, da bereits alle Funktionen in das Modul eingebettet sind. Die Anwendungen sind so unterschiedlich wie deren Anforderungen.

So ist z.B. in der Gebäudetechnik für Anwendungen im Bereich Heizung, Lüftung, Klimatechnik eine Kombination aus Temperatur- und Feuchtigkeitssensorik für eine verlässliche Klimasteuerung unerlässlich. Im Medizinbereich werden für Patienten mit Schlaf- und Atemstörungen ebenfalls Feuchtigkeits- und Temperatursensorik benötigt, jedoch in Verbindung mit Heizfunktionen. Über den HumidIcon-Sensor werden dabei der Feuchtigkeitsgehalt in der Luftversorgung des Patienten sowie die Temperatur gesteuert.

Honeywells HumidIcon-Sensormodul

Die HumidIcon-Serie von Honeywell kombiniert Digitalausgang-Sensoren zur Überwachung der relativen Luftfeuchtigkeit und Temperatur in einem Gehäuse.
Honeywell HumidIcon SIP-4-Pol-Version mit Filter.
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Druck- und Luftstrommessung in einem Gehäuse

Das Modul gibt es auch mit einer Verbindung von Druck- und Luftstrommessung. Durch die Implementierung eines Differenzdruck- und Luftstromsensors muss z.B. nicht unbedingt ein redundanter Durchflusssensor entwickelt werden. Durch die Kombination zweier Sensoren wird zudem gleichzeitig die Größe der Baugruppe minimiert. Diese Technologie wird bereits für medizinische Beatmungsgeräte eingesetzt. Zudem besteht die Möglichkeit, das Modul z.B. um einen Feuchtigkeitssensor zu erweitern. So ist z.B. in manchen medizinischen Anwendungen erforderlich, den Druck im Beatmungsschlauch indirekt als Kraft zu nutzen. Für direkte Messungen wäre in diesem Fall ein Wegwerfsensor erforderlich, da der Schlauch mit Blut kontaminiert werden könnte. Aggressive Reinigungsflüssigkeiten würden jedoch einen Silikonsensor angreifen.

Kraftsensoren zur indirekten Druckmessung müssen zuverlässig arbeiten und präzise platziert werden. Ein falsches Ausrichten des Sensors sowie des Beatmungsschlauchs kann zu schwerwiegenden Fehlern führen. Um dies zu gewährleisten, kann die Entwicklung eines anwendungsspezifischen Gehäuses erforderlich sein. Honeywell bietet diesen Service an. Für einen Hersteller von medizinischen Pumpen hat das Honeywell beispielsweise eine Schnittstelle entwickelt und ein Gehäuse für einen speziellen, gekapselten Kraftsensor erstellt.

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