Interview: Cortex-A8-Rechenleistung für die Industrie

2. Dezember 2009, 8:00 Uhr | Jens Würtenberg, Elektronik
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Interview: Cortex-A8-Rechenleistung für die Industrie

Bei den 10/100-Mbit/s-Ethernet-Schnittstellen stellt sich die Frage, in welche Richtung diese kommunizieren sollen. Hin zur Leitebene wird heute bereits mit Gigabit-Ethernet gefahren, hin zu den Feldgeräten sind eher Echtzeit-Ethernet-Varianten gefragt. Im ersten Fall reicht die Taktfrequenz von 500 MHz nicht aus, im zweiten Fall müsste TI Kooperationen mit den »Industrie-Ethernet-Anbietern« anstreben. Werden künftige Versionen hier nachlegen?

Gute Frage. Bei der Vorstellung der neuen Familie am 21. Oktober 2009 hatten wird bereits auf unserer Produktfamilien »AM18xx« hingewiesen, die den IEEE1588-Standard unterstützt. Wird arbeiten derzeit mit verschiedenen Partnern und Organisation an zusätzlichen Erweiterungen, und wir werden im Verlauf der nächsten Monate dazu mehrere Mitteilungen machen. Zudem bieten wir hierzu den »TLK100«, einen »Industrial Ethernet PHY«, der sehr schön unser Produktportfolio ergänzt.

Die gleiche Frage lässt sich für den CAN-Controller stellen. Wird TI auch hier eine erweiterte Unterstützung - auch über Kooperationen mit anderen Herstellern - anbieten, oder sollen die Anwender hier ihre eigenen Kommunikationsroutinen portieren?

Wir haben bereits mehrere Prozessoren in unserem Produktportfolio, bei denen eine CAN-Schnittstelle mit integriert ist, etwa den »C2000« oder die »Stellaris«-Linie. Und nun auch in den Sitara-Produkten. Wir kennen die Anforderungen der Entwickler und wir werden die Software-Unterstützung von unserer Seite her ausweiten. So besteht beispielsweise bei einem CAN-Netzwerk mit dem API »Socket-CAN« eine einfache Möglichkeit, hier an eine SPS-Software oder auch an höhere Protokolle wie CANopen anzukoppeln.
Was CAN betrifft möchte ich hier herausstellen, dass wir in diesem Jahr unser Analog-Portfolio erweitert haben. Und zwar im Juli mit der Vorstellung des industrieweit ersten isolierten CAN-Transceivers, dem »ISO1050«. Mit diesem Baustein lässt sich die Anzahl der externen Bauelemente mindestens um die Hälfte reduzieren.


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