Die SafeAI Munich (13. Oktober 2026) fokussiert sich ganz auf das Thema Funktionale Sicherheit im KI-Zeitalter. Die neue Konferenz informiert über den aktuellen Stand bei Technik und Normen, stellt Lösungen vor und bietet praktische Hilfestellungen für die Zertifizierung von KI-basierten Produkten.
Der Einzug von Künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen in sicherheitskritische Systeme revolutioniert Branchen wie das autonome Fahren, die Luft- und Raumfahrt, die Medizintechnik und die industrielle Automatisierung. Gleichzeitig stellt diese Evolution die traditionelle Funktionale Sicherheit (Functional Safety) vor fundamentale Herausforderungen.
Klassische Sicherheitsnormen wie die IEC 61508 oder ISO 26262 basieren auf Vorhersagbarkeit und deterministischen Systemen. KI-Systeme hingegen sind oft „Black Boxes“, die sich durch ständiges Lernen verändern. Daraus ergeben sich völlig neue Herausforderungen für funktionale Sicherheit: Wie weisen wir die Sicherheit eines Systems nach, das sich selbst weiterentwickelt? Wie zertifizieren wir neuronale Netze? Und wo liegen die Grenzen der Automatisierung?
Die neue Konferenz „SafeAI Munich – Funktionale Sicherheit im KI-Zeitalter“ am 13. Oktober 2026 bietet eine Plattform für Wissenschaft, Industrie und Regulierungsbehörden, um diese Fragen zu diskutieren, sich auf den neuesten Wissensstand zu bringen und Best Practices auszutauschen.
Wer sich aus den Bereichen Forschung, Entwicklung und Anwendung mit einem Vortrag beteiligen möchte, kann einen entsprechenden Themenvorschlag über die Event-Webseite einreichen. Dort sind auch weitere Informationen zur Konferenz und ihren Inhalten zu finden. Der Call for Papers läuft noch bis zum 27. Juli 2026.