Im Zuge seiner One-Tech-Company-Strategie wird Siemens zum 1. Oktober 2026 die bislang vier Geschäftsbereiche seines Automatisierungsgeschäfts in einer einzigen Organisation bündeln. Zum President der neuen Einheit hat der Siemens-Vorstand Rainer Brehm ernannt.
Aus den bisherigen Geschäftsfeldern Customer Services, Factory Automation, Motion Control und Process Automation wird zum 1. Oktober 2026 eine konsolidierte Einheit: Automation. Rainer Brehm übernimmt gleichzeitig die Position des President und berichtet dann direkt an Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Digital Industries.
In seiner bisherigen Rolle als COO für das Automatisierungsgeschäft und CTO von Digital Industries trieb Rainer Brehm bereits die strategische Weiterentwicklung des Siemens-Automatisierungsportfolios voran, einschließlich wegweisender Technologien wie softwaredefinierter Automatisierung und industrieller KI. Damit stellte er wichtige Weichen für den Weg der Industrie hin zu einer industriellen Produktion der Zukunft. Vor seiner aktuellen Funktion war er CEO der Business Unit Factory Automation.
»Die Zukunft der Industrie liegt in der Verbindung von Automatisierung, Software und KI – für höhere Innovationsgeschwindigkeit, mehr Skalierung und passgenaue Kundenlösungen«, erläutert Cedrik Neike. »Genau dafür schaffen wir die Einheit Automation.« Rainer Brehm ergänzt: »Künstliche Intelligenz verändert die Industrie grundlegend. Umso wichtiger ist ein starker Automatisierungspartner. Ich freue mich darauf, mit unseren Teams weltweit die führende Position von Siemens in der Automatisierung weiter auszubauen. Gemeinsam wollen wir die nächste Phase der Industrie gestalten – hin zu einer KI-gestützten autonomen Produktion. Das wird unseren Kunden mehr Flexibilität, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit ermöglichen.«