Leiterplattenvielfalt »Made in Germany«

Contag liefert ab sofort auch Serien

26. August 2016, 10:57 Uhr | Karin Zühlke

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Vertriebsarbeit 4.0

Christian Ranzinger, Contag
Christian Ranzinger, Contag: »Wenn hohe Stückzahlen produziert werden, sollte man sich mit dem Leiterplattenhersteller gut abgestimmt haben, denn sobald ein Produkt spezifiziert und in die Fertigung gegangen ist, sind die Prozesskosten fixiert.«
© Contag

Beim Vertrieb geht Contag ebenfalls neue Wege: »In der Vergangenheit haben wir eher auf telefonische Akquise gesetzt. Inzwischen arbeiten wir mit Key Accounting und kompletter Kontrolle der Wertschöpfungskette«, erklärt Andreas Contag.

Worauf kommt es seiner Ansicht nach im Vertrieb an? »Die Betreuung der Bestandskunden ist intensiver geworden. Das heißt, Loyalität müssen wir uns verdienen. Gerade in Märkten, die hart umkämpft sind, entstehen nur schwerlich belastbare Beziehungen. Wir arbeiten jeden Tag daran, besser zu werden. Wo vorher eine E-Mail oder ein Telefonat ausreichte, gehen wir heute bis ins Detail und bieten unsere Leiterplatten kostenoptimiert an«, schildert Andreas Contag.

Dabei spielt im Vertrieb zunehmend auch das Internet eine Rolle: Die Kunden wollen selbst entscheiden, wann sie mit wem zu welchem Thema in Kontakt treten. Daher hat Contag eine Callback-Funktion auf der Webseite eingerichtet. »Dank der fortschreitenden Digitalisierung durchläuft der Kunde die entscheidenden Stufen im Verkaufsprozess eigenständig. Er nutzt das Internet, um das passende Produkt auszuwählen. Unser Vertrieb begleitet ihn dabei und unterstützen ihn bei der Auswahl beratend«, so A. Contag.

Wachstumsstreiber Industrie 4.0, Medizinelektronik & Co …
 
Die Ausrichtung auf die Serie und die Vernetzung mit internationalen Herstellern zeigen bereits Erfolge. Mit der Fokussierung auf Industrie 4.0, Medizintechnik und weitere Wachstumssegmente sieht sich Contag für die Zukunft gut aufgestellt.

»Weil sich in den vergangenen Jahren die Industrie immer schneller und sehr kostenbewusst entwickelt hat, haben wir rechtzeitig reagiert und unsere Strategie anpasst«, so Andreas Contag. Wichtig ist seinen Worten zufolge, die technologischen Möglichkeiten ständig weiterzuentwickeln, um den Vorsprung im Wettbewerb weiter auszubauen. Außerdem setzt Contag auf strategische Netze mit Partnern, um zum einen die Reichweite auszubauen und zum anderen neue Marktsegmente zu erreichen. Investitionen in der Fertigung und die damit einhergehende höhere Produktionskapazität sind nach den Worten von Andreas Contag ebenso wesentliche Voraussetzungen für weiteres Wachstum.

Contag engagiert sich in F&E
 
Auch das Engagement in Forschung und Entwicklung ist für den Leiterplatten-Spezialisten aus Berlin entscheidend, um für die Anforderungen des Marktes gerüstet zu sein. Hintergrund der Investition in diese Entwicklungsbereiche ist die schnelle Entwicklung in den Bereichen IoT und Industrie 4.0 sowie der weiteren Vernetzung der globalen Prozesse. Contag beteiligt sich daher bereits seit 2009 intensiv an externen Forschungsprojekten. Dabei werden in institutionellen Konsortien hauptsächlich grundsätzliche technologische Entwicklungen untersucht. Zusätzlich bringt sich das Unternehmen auch in diverse Kundenprojekte in aktuelle Produktentwicklungen ein.

Anbieter zum Thema

zu Matchmaker+

  1. Contag liefert ab sofort auch Serien
  2. Durchgängige Traceability
  3. Vertriebsarbeit 4.0

Verwandte Artikel

CONTAG GmbH