Markt&Technik-Chefreporter Engelbert Hopf sprach Ende März mit Karsten Bier, CEO, Recom Gruppe, Bernhard Erdl, CEO, Puls-Gruppe, Hermann Püthe, Geschäftsführender Gesellschafter der inpotron Schaltnetzteile und Martin Tenhumberg, Managing Director DACH, Traco Power, über aktuelle Entwicklungen und Trends in der Stromversorgungsbranche der DACH-Region. Ein bidirektionaler Schalter macht noch keine bidirektionale Stromversorgung – so die Diskussionsteilnehmer, aber er ermöglicht neue Topologien oder vereinfacht sie. Im Industriebereich scheinen bidirektionale Stromversorgungen aber bisher nur im Bereich mehrere kW Ausgangsleistung von Relevanz zu sein. Allgemein sehen die Diskussionsteilnehmer einen Trend zu Geräten mit Peak-Leistungen, um mit einem Gerät eben auch kurzzeitig höhere Ausgangsleistungen zur Verfügung stellen zu können. Im DC/DC-Bereich wiederum scheint es einen Trend hin zu weiteren Eingangsspannungsbereichen zu geben. Statt 2 : 1 oder 4 : 1 hin zu Wandlern mit 8 : 1 oder gar 12 : 1, um damit dem Kunden die Entwicklung zu erleichtern gemäß der Maxime: One for All.