Drohnensicherheit

Sicherheitsbox erkennt Störungen an Drohnen-Ports

11. Mai 2026, 15:56 Uhr | Nicole Wörner
Skizze: Drone-MonSta Box im Einsatz bei einer Feuerwehr
© Hensec

Für die Absicherung von Drohnen-Ports hat Hensec die „Drone-MonSta Box“ entwickelt. Sie erkennt automatisch GPS-Störsender sowie Flugobjekte im Umfeld eines Startplatzes und verhindert bei Auffälligkeiten den automatischen Start einer Drohne.

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Das System richtet sich an Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste sowie an Betreiber autonomer Drohnenflüge mit BVLOS-Genehmigung (Beyond Visual Line of Sight). Einsatzgebiete sind unter anderem Lieferdienste, Inspektions- und Überwachungsflüge sowie Drohnenshows.

Luftraumüberwachung und GNSS-Analyse

Die Sicherheitslösung kombiniert eine kontinuierliche Überprüfung der GNSS-Qualität mit einer Luftraumüberwachung. Erkennt das System Jamming oder Spoofing von GPS-Signalen oder andere Flugobjekte in unmittelbarer Nähe, wird ein Alarm ausgelöst.

Für die Luftraumdarstellung integriert „Drone-MonSta“ Daten aus verschiedenen Quellen, darunter DroneID, ADS-B, ADS-L und FLARM. Weitere Sensoren lassen sich laut hensec ergänzen. Alle Informationen werden auf einer einheitlichen Benutzeroberfläche angezeigt.

Stationär oder mobil einsetzbar

Das System ist in einem wetterfesten Außengehäuse untergebracht und für die Installation an Startplätzen oder auf Gebäuden vorgesehen. Neben der stationären „Drone-MonSta Box“ bietet hensec auch die portable Variante „Drone-MonSta Case“ an.

Nach Angaben von Hensec wird das System in Deutschland entwickelt und gefertigt. Die verwendeten Komponenten stammen ausschließlich aus EU-Ländern.

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