Intelligente Fortbewegung in der Stadt

Telekom macht smart mobil

1. Oktober 2021, 13:34 Uhr | Kathrin Veigel
Telekom Smarte Mobilität
5G, Cloud, Sensorik, Edge Computing und künstliche Intelligenz setzt die Telekom als Wegbereiter für die Mobilität der städtischen Zukunft ein.
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Ein Bus, der immer die Zahl seiner freier Sitzplätze weiß. Ein Auto, das schnell freie Parkplätze findet. Und ein Ampel-Assistent, der den Umstieg aufs Fahrrad mit grüner Welle belohnt. Mit 5G, Edge Computing, Sensorik, Cloud Computing und KI will die Telekom solch smarte Lösungen möglich machen.

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Smarte Welle rund um den Hafen

Innovationen sorgen dafür, dass der Hamburger Verkehr auf dem Weg zum Hafen und im Hafengebiet besser fließt. Hier surfen Logistiktransporte auf der grünen Welle. Sie sind ungefähr für ein Drittel der Emissionen in der Hansestadt verantwortlich. Durch die Vernetzung der Fahrzeuge untereinander lässt sich ihr Tempo von einem Leitfahrzeug bestimmen.

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Mit Low Carbon Mobility Management (LCMM) können Speditionen ihren Kraftstoffverbrauch und ihre Treibhausgas-Emissionen um acht bis 15 Prozent reduzieren. Das spiegelt sich in geringeren Kosten.
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Dieses ist mit dem Grüne-Welle-Assistenten 5G-GLOSA (Green Light Optimum Speed Advisory) ausgestattet und sorgt dafür, dass Grünphasen optimal genutzt werden. Weil die Lkw so weniger häufig bremsen und wieder anfahren müssen, sollen bis zu 30 Prozent weniger Schadstoffe ausgestoßen werden. Messbar ist dies mit der T-Systems-App Low Carbon Mobility Management (LCMM).

Gerechte Stadtmaut

Um das urbane Klima nachhaltig zu verbessern, ist längerfristig der Weg zu einer fast autofreien Innenstadt unvermeidlich. Ein Meilenstein dorthin ist die intelligente Stadtmaut. Anders als zeitabhängige Mautsysteme, die Vielfahrer begünstigen und von den meisten als ungerecht empfunden werden, realisiert die T-Systems-Lösung die anlassbezogene Mauterhebung und nutzt dafür Smartphone-Apps oder fahrzeuginterne Technologien.

Gebühren für die Straßennutzung fallen dann auf Basis von Faktoren wie der zurückgelegten Strecke, der Aufenthaltsdauer, dem Fahrzeugtyp oder der Emissionsklasse an und sind nicht mehr für alle gleich hoch. Auch für Lkw lassen sich in Zukunft mit den intelligenten T-Systems Road User Services streckenabhängige Straßennutzungsgebühren im Stadtgebiet erheben. 


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