Touchless auf dem Vormarsch

Eine sichere, berührungslose Post-Corona-Welt dank Optosensoren

23. November 2020, 16:04 Uhr | Gabriele Fulco European Product Marketing Manager Sensors Omron Electronic Components Europe B.V, Hagen Lang
Matrixtyp-Sensor Omron D6T 4x4
Ein Matrixtyp-Sensor wie der Omron D6T 4x4 unterscheidet die Temperaturen von Mensch und Hintergrund.
© Omron Electronic Components Europe B.V
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Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Menschen vom Hintergrund unterscheiden

Mit einem Matrixtyp-Sensor lassen sich die Temperaturen von Mensch und Hintergrund sehr einfach voneinander trennen (Bild 1). Praxisanwendungen hängen daher von der Anzahl der Sensorelemente ab und in welcher Nähe zum Menschen sie sich befinden. Der Einsatz von Infrarotdetektoren bedeutet es gibt keine Signalabsenkung durch die Atmosphäre. Die Auflösung beruht also ausschließlich auf dem Sichtfeld des Sensors.

Matrixtyp-Sensor D6T 4x4
Bild 1: Ein Matrixtyp-Sensor wie der Omron D6T 4x4 unterscheidet die Temperaturen von Mensch und Hintergrund.
© OMRON Components Europe BV

Viele dieser Anwendungen können mit etablierten Produkten, vom Einzelsensor bis zu Arrays aus 1024 Elementen, bedient werden. Zum Zwecke der Zutrittskontrolle misst der Sensor D6T 4x4 die Gesichtswärme aus bis zu einem Meter Entfernung; der D6T Single-Eye-Sensor hingegen eignet sich eher für am Handgelenk oder an der Stirn zu tragende Geräte. Bei entsprechender Kalibrierung erreicht der D6T 4x4 eine Temperaturgenauigkeit von ±0,2 °C – das reicht für einen zuverlässigen Fiebernachweis. Bei größeren Entfernungen bietet eine Weitwinkelversion des D6T mit 32x32 Elementen einen Betrachtungswinkel von 90.0° mal 90.0° (Bild 2).

Omron D6T 32x32
Bild 2: Das weite Sichtfeld des Omron D6T 32x32 ermöglicht die Erkennung von Menschen im gesamten Raum von nur einem Punkt aus.
© OMRON Components Europe BV

Dies entspricht einem quadratischen Blickfeld von 2x2 Metern, so dass sich alle Personen in einem Raum dieser Größe von einem einzigen Punkt aus erfassen lassen. Fiebererkennung wird in diesem Fall jedoch aufgrund der geminderten Präzision bei größeren Entfernungen etwas unzuverlässiger. Bei einer Objektentfernung vom 1 Meter hingegen ist sie genau. Zuverlässige Temperaturmessungen sind sogar dann möglich, wenn das Gesicht teilweise bedeckt ist, zum Beispiel durch Brillengläser oder eine Schutzbrille oder eine PPE-Gesichtsmaske.


  1. Eine sichere, berührungslose Post-Corona-Welt dank Optosensoren
  2. Menschen vom Hintergrund unterscheiden
  3. COVID19-Infektionen mithilfe intelligenter Sensoren verringen
  4. Kontaktloses Schalten
  5. Ein Blick in die Zukunft


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