Mit einem Matrixtyp-Sensor lassen sich die Temperaturen von Mensch und Hintergrund sehr einfach voneinander trennen (Bild 1). Praxisanwendungen hängen daher von der Anzahl der Sensorelemente ab und in welcher Nähe zum Menschen sie sich befinden. Der Einsatz von Infrarotdetektoren bedeutet es gibt keine Signalabsenkung durch die Atmosphäre. Die Auflösung beruht also ausschließlich auf dem Sichtfeld des Sensors.
Dies entspricht einem quadratischen Blickfeld von 2x2 Metern, so dass sich alle Personen in einem Raum dieser Größe von einem einzigen Punkt aus erfassen lassen. Fiebererkennung wird in diesem Fall jedoch aufgrund der geminderten Präzision bei größeren Entfernungen etwas unzuverlässiger. Bei einer Objektentfernung vom 1 Meter hingegen ist sie genau. Zuverlässige Temperaturmessungen sind sogar dann möglich, wenn das Gesicht teilweise bedeckt ist, zum Beispiel durch Brillengläser oder eine Schutzbrille oder eine PPE-Gesichtsmaske.