35 Jahre Göpel Electronic

Vom Spin-off zum globalen Testspezialisten

26. Juni 2026, 09:00 Uhr | Nicole Wörner
Thomas Wenzel, Alice Göpel und Jörg Schneider bilden die Geschäftsleitung von Göpel Electronic
Von links: Thomas Wenzel, Alice Göpel und Jörg Schneider bilden die Geschäftsleitung von Göpel Electronic
© Göpel Electronic

Göpel Electronic feiert sein 35-jähriges Bestehen. Aus dem 1991 gegründeten Spin-off der Carl Zeiss Jena Mess- und Prüftechnik ist ein international etablierter Anbieter von Test- und Inspektionssystemen geworden.

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Das Unternehmen wurde von Holger Göpel, Thomas Wenzel und Manfred Schneider als Familienunternehmen gegründet. Bis heute prägt dieser familiäre Charakter die Unternehmenskultur. Mit Alice Göpel, Jörg Schneider und Ricardo Wenzel engagiert sich inzwischen auch die nächste Generation in der Geschäftsleitung und in leitenden Funktionen.

Mit einem Jahresumsatz von über 40 Millionen Euro, rund 240 Mitarbeitern und Standorten und Partnern in mehr als 25 Ländern zählt Göpel Electronic heute zu den wichtigsten mittelständischen Technologieunternehmen Thüringens. Ein zentraler Erfolgsfaktor bleibt die hohe Innovationsquote: Rund 25 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung.

Zum Portfolio gehören insbesondere AOI- und AXI-Inspektionssysteme sowie elektrische Testlösungen auf Basis von Embedded JTAG und Boundary Scan. Bereits seit den frühen 2000er-Jahren haben sich Testplattformen des Unternehmens in der europäischen Automobilindustrie etabliert. Heute adressiert Göpel Electronic darüber hinaus Branchen wie Medizintechnik, Avionik und industrielle Fertigung. Aktuelle Impulse setzt das Unternehmen unter anderem mit dem neuen Röntgensystem Multi Line AXI auf Basis der Aspect-Technologie sowie mit erweiterten, teilweise KI-gestützten Funktionen für Analyse- und Testprozesse.

»35 Jahre Göpel Electronic stehen für Innovationskraft, Verlässlichkeit und nachhaltiges Wachstum«, so Geschäftsführerin Alice Göpel. Ziel bleibe es, kundennahe Lösungen zu entwickeln und die Elektronikfertigung technologisch weiter voranzubringen.


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