IVG Göhringer

Hans-Ludwig Göhringer verkauft sein Unternehmen an Leadec

5. Mai 2020, 14:13 Uhr | Andreas Knoll
Diagnosemodul C-QT 15 von IVG
IVG Göhringer bietet mit dem C-QT 15 ein Diagnosemodul für die Fehlersuche an CAN-Anlagen an, das als passiver Teilnehmer an einer beliebigen Stelle auf die laufende CAN-Anlage gesteckt wird. Das Diagnosemodul erkennt die Baudrate automatisch und analysiert kontinuierlich die CAN-Kommunikation anhand typischer Kennwerte. Am integrierten Display werden die Werte direkt angezeigt. Zur Fehlersuche können Anwender verschiedene Trigger-Kriterien einstellen: ID und Inhalt der übertragenen Telegramme, Anzahl fehlerhafter Telegramme und Buslast. Ist mindestens eines dieser Trigger-Kriterien erfüllt, wird der Zustand über die integrierten Status-LEDs sowie über einen potenzialfreien Alarmkontakt signalisiert – beispielsweise über eine Warnleuchte oder eine Hupe. Zudem ist es möglich, den Alarmkontakt über die übergeordnete Steuerung auszuwerten. Die Trigger-Kriterien lassen sich per PC-Software einstellen.
© IVG Göhringer

Der Busdiagnosetechnik-Anbieter IVG Göhringer wird ab dem 1. Juni 2020 zu Leadec gehören, einem in Stuttgart ansässigen Anbieter technischer Dienstleistungen in der Automotive- und Fertigungsindustrie.

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»Für IVG Göhringer als professioneller Problemlöser in der Feldbustechnik ist das eine großartige Chance, unser Knowhow und die jahrelange Erfahrung in ein global tätiges Unternehmen einzubringen«, kommentiert Geschäftsführer Hans-Ludwig Göhringer. »Gemeinsam wollen wir die Themen moderne Produktionsinstandhaltung und Predictive Maintenance weiter vorantreiben.«

Für die Kunden von IVG Göhringer soll sich durch die Integration in Leadec nichts ändern: »Unser tiefes Expertenwissen von industriellen Netzwerken und Feldbussystemen bleibt ihnen erhalten, und sie können sich weiterhin auf professionelle Dienstleistungen wie Prüfungen, Abnahmemessungen vor Ort und Schulungen der Instandhaltungsmitarbeiter verlassen«, betont Hans-Ludwig Göhringer. »Vielmehr profitieren sie nun zusätzlich von einem vielfältigen Dienstleistungsportfolio entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Produktion.« Leadec setze bereits auf intelligente Lösungen für präventive Instandhaltung, etwa durch den Einsatz von Sensor- und Analysesystemen mit der entsprechenden Datenverarbeitung.

Leadec (www.leadec-services.de) beschäftigt weltweit rund 20.000 Mitarbeiter an mehr als 300 Standorten. Das Dienstleistungs-Angebot des Unternehmens umfasst unter anderem die Bereiche Engineering, Elektroinstallation, Maschinenumzüge, Produktionsinstandhaltung, technische Reinigung sowie technisches und infrastrukturelles Facility-Management. Das Unternehmen beruft sich auf mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Automobilbranche, ist aber auch in der Luft- und Raumfahrt, der Lebensmittelindustrie, der Pharmazie und anderen Bereichen der Fertigungsindustrie tätig. Im Jahr 2019 erzielte Leadec einen Umsatz von 900 Mio. Euro.

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