VME-Abkömmling mit Ambitionen

VPX für Supercomputer

26. April 2012, 11:26 Uhr | Manne Kreuzer

Die Standardisierungsgruppe VITA hat eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um die modulare VPX-Technologie für Supercomputer nutzbar zu machen.

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Als Standardisierungsgremium für den VMEbus kümmert sich die Organisation auch um den VME-Abkömmling VPX. Um diesen auch für Supercomputer fit zu machen, will die neu gegründete Arbeitsgruppe »VPX-SC« Standards für vier und sechsdimensionale Hypercubes erarbeiten. So sollen entsprechende Spezifikationen für Pin-Outs und Verbindungsschemata erstellt werden.

Im Vergleich zu einer »Full Mesh«-Verdrahtung hat ein Hypercube deutlich weniger Verbindungsoptionen zwischen den Prozessoren (es werden nur die 16 bzw. 64 »Ecken« miteinander verbunden), dies erhöht dafür die Deterministik und reduziert gleichzeitig die Kosten. Einen vierdimensionalen Hypercube kann man so schon mit vier VPX-Modulen realisieren, einen sechsdimensionalen mit 64 Nodes mit 16 VPX-Modulen, wenn jedes Modul über vier Nodes verfügt - was mit den aktuellen Multicore-Prozessoren kein Problem darstellt.

 


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