Team für Microcontroller-basierte TFT-Lösungen

7. Oktober 2009, 11:22 Uhr | Manne Kreuzer, Markt&Technik

MSC und Gleichmann Electronics bilden als Design-In-Partner von Mikrocontroller-Herstellern die »Embedded Display Solutions Group«, um die Entwicklung einfacher TFT-Display-Applikationen mittels Referenz- und Entwicklungs-Boards zu vereinfachen.

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»Natürlich kann man für die Ansteuerung kleiner 2,2- bis 10,4-Zoll-TFT-Farbdisplays auch einen Industrie-PC oder ein zusätzliches Grafik-Board verwenden. In vielen Fällen reicht aber schon ein etwas leistungsfähigerer Mikrocontroller aus«, erklärt Lothar Felten, Leiter der neu gegründeten  Embedded Display Solution Group von MSC-Gleichmann. »Eine solche Lösung kostet den Anwender in der Regel deutlich weniger als 10 Euro, also nur einen Bruchteil der anderen Lösungsansätze.«

Erstes eigenes Produkt der Display-Gruppe ist das auf einem H8SX/1668R-Mikrocontroller von Renesas basierende »VisuRDK-H8SX«-Entwicklungs-Kit mit Evaluation-Board, 3,5-Zoll-Touchpanel-TFT-LCD, E10A-USB-JTAG-Debugger/Emulator, Beispiel-Software, Schaltplan und Gerberdaten. Software-Stacks für Peripheriekomponenten wie USB, CAN oder Ethernet sind über die Softwarepartner der MSC-Gleichmann-Gruppe verfügbar, Demoversionen sind im Softwarepaket bereits enthalten. »Momentan gibt es nichts Vergleichbares auf dem Markt. Einfacher, schneller und kostengünstiger als mit dem VisuRDK-H8SX-Entwicklungskit lässt sich derzeit eine einfache TFT-Applikation wohl kaum realisieren«, erklärt Felten.

Nachdem farbige TFT-Displays nicht nur in neuen Applikationen zu Einsatz kommen, sondern immer öfter auch Dot-Matrix-Anzeigen oder monochrome STN-Displays in bestehenden Designs ablösen,  prüfe man laut Felten inzwischen bereits auch Evaluations-Boards von Atmel, Samsung und NEC Electronics auf deren Eignung für spezielle TFT-Referenzdesigns. »Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Kunden den Aufbau einfacher TFT-Display-Applikationen signifikant zu erleichtern, ohne dass sie dafür ihre gewohnte Entwicklungsumgebung verlassen müssen. Ich bin sehr zuversichtlich, das uns dies mit unserer langjährigen Erfahrung im Mikrocontroller- und Displaybereich mittelfristig auch nachhaltig gelingen wird«, so Felten.


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