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Echtzeitbetriebssystem

VxWorks unterstützt Intels Industrie-SoCs für KI

Neue Version von VxWorks, angepasst an die neuen Intel-SoCs.
© Wind River

Um die Fähigkeiten der neuen Intel-Prozessoren auszunutzen, hat Wind River sein Echtzeitbetriebssystem VxWorks aktualisiert. Die neue Version wurde u.a. für TSN (Time-Sensitive Networking) und Funktionale Sicherheit auf Intel-Prozessoren und -SoCs optimiert.

Im Zuge der Optimierung seines Echtzeitbetriebssystem (RTOS) VxWorks hat Wind River angekündigt, die Intel-Prozessoren und SoCs der Reihen Atom x6000, Pentium, Celeron N und J sowie die Core-Prozessoren der 11. Generation und die Celeron-Prozessoren zu unterstützen. Diese Entwicklung ist Teil eines mehrjährigen Bestrebens, die Wind-River-Software für die industriellen System-on-Chip-Angebote (SoCs) von Intel zu optimieren.

Das Echtzeitbetriebssystem VxWorks, ein Teil von Wind River Studio, nutzt die in den Industrie-SoCs von Intel eingebetteten Edge-IP-Fähigkeiten, darunter Intel Time Coordinated Computing (Intel TCC), Time-Sensitive Networking und funktionale Sicherheit, optimal aus.

»Wir bewegen uns auf eine stärker automatisierte Welt der intelligenten Systeme zu, in der IoT-Geräte riesige Datenmengen am Rande des Netzes erzeugen. Die richtige Software wird benötigt, um Echtzeit-Maschinendaten mit digitalem Feedback von unzähligen intelligenten Edge-Systemen sicher zu erfassen und zu verarbeiten«, sagt Avijit Sinha, Chief Product Officer bei Wind River. »Mit Studio bieten wir jetzt eine End-to-End-Lösung an, die die Anforderungen von dynamischen und rechenintensiven IoT-Anwendungen von der Entwicklung bis zur Bereitstellung abdeckt. In enger Zusammenarbeit mit Intel stellt Wind River ein RTOS bereit, das für die anspruchsvollen Anforderungen der vierten industriellen Revolution gemacht ist. Basierend auf dem Erfolg dieser Partnerschaft arbeitet Wind River außerdem an der Unterstützung von Tiger Lake und Ice Lake für unsere Avionik-sicherheitszertifizierte Wind River Helix Virtualisierungsplattform.«

»Anwendungen der nächsten Generation, wie die für Industrie 4.0, werden mehr KI- und Echtzeitfähigkeiten für kritische Anwendungen erfordern, wie Hochgeschwindigkeitsverarbeitung, Computer Vision, funktionale Sicherheit und deterministisches Rechnen mit niedriger Latenz«, erklärt Christine Boles, Vice President, Internet of Things Group und General Manager, Industrial Solutions Division bei Intel. »Zusammen mit der Unterstützung von Wind River für VxWorks und ACRN auf Intels IoT-optimierten Plattformen ist es Kunden möglich, schnell neue Funktionen hinzuzufügen, neue Produkte auf den Markt zu bringen und erstklassige Leistung mit virtualisiertem Echtzeit-Computing zu liefern.«

Ein wichtiger Schritt für industrielle Fertigungsunternehmen ist die Verlagerung von KI-gestützten und automatisierten Entscheidungsfindungsprozessen an den weit entfernten Rand der Cloud. Ergebnisse der im August 2021 von Forbes veröffentlichten Untersuchung »Characteristics of an Intelligent Systems Future«, zeigen, dass 66 Prozent der Führungskräfte in der Industrie der Meinung sind, dass ihre eingebetteten Systeme in der Lage sein müssen, in nahezu latenzfreier Echtzeit zu rechnen, um erfolgreich zu sein.

Die Atom-x6000-Serie und die Pentium- und Celeron-Prozessoren der N- und J-Serie (Elkhart Lake) von Intel bieten Entwicklern eine für das IoT optimierte Plattform mit integrierten Ressourcen für Remote-Management, funktionale Sicherheit, TSN-Netzwerksynchronisation und Echtzeit-Computing. Die Core-Prozessoren der 11. Generation (Tiger Lake) von Intel bieten leistungsstarke CPU/GPU-Rechenleistung mit integrierter KI-Beschleunigung sowie Echtzeitfunktionen für kritische Anwendungen, die eine schnelle Datenverarbeitung, Computer Vision und deterministische Berechnungen mit niedriger Latenz erfordern.


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