Häusermann und Weidmüller

Zusammenarbeit bei der Spezifikation von Anschlusslösungen

21. November 2013, 9:29 Uhr | Alfred Goldbacher
Dipl.-Ing. Jörg Scheer, Leiter Division Geräteanschlusstechnik bei Weidmüller.
„Die Verbindung von HSMtec Hochstromleiterplatten-Technologie und OMNIMATE Leiterplattenanschlusstechnik steht für optimale Performance in der Leistungselektronik“, unterstreicht Dipl.-Ing. Jörg Scheer, Leiter Division Geräteanschlusstechnik bei Weidmüller.
© Weidmüller Interface

Mit der Häusermann GmbH und Weidmüller gehen zwei Anbieter von Lösungen im Bereich der Leistungselektronik und Geräteanschlusstechnik eine Technologie-Partnerschaft ein. Beide Unternehmen haben eine enge Zusammenarbeit bei der Spezifikation von Anschlusslösungen für die Leistungselektronik vereinbart.

Der Kundennutzen steht im Mittelpunkt der Kompetenzpartnerschaft - vom Baugruppen-Design über die Fertigung bis zur Anwendung im gesamten Lebenszyklus der Baugruppe. „Mit Blick auf die steigenden Anforderungen im Hochstrombereich und die damit einhergehenden Herausforderungen für unsere Kunden ist die Verbindung von Leiterplattentechnologie und Anschlusstechnik ein konsequenter Schritt zur Optimierung des Gesamtsystems“, beschreibt Jörg Scheer, Leiter der Weidmüller-Division Geräteanschlusstechnik das gemeinsame Ziel der Partnerschaft.

Die Leiterplattentechnologie HSMtec von Häuser­mann ermöglicht die partielle Einbringung großer Kupferquerschnitte in Standard-FR4-Leiterplatten und integriert so Ströme bis 400 A mit feinsten Leiterstrukturen in einem Board. Daraus ergibt sich nicht nur eine Steigerung der Stromtragfähigkeit bei gleichzeitiger Minimierung des Platzbedarfes für Hochstromleiterzüge, sondern auch eine Reduzierung der Gesamtkosten von der Logistik bis zur Qualitätssicherung. Weitere Vorteile sind die standardisierte Herstellung & Weiterverarbeitung sowie die Kombination von Hochstrom mit 3D-Leiterplatten.

Als Partner der Industrial Connectivity bietet Weidmüller neben erprobter Anschlusstechnik für die Leistungselektronik auch fundierte Design-in-Kompetenz für Energie- und Signal-Schnittstellen im und am Gerät. Für die Leistungselektronik bedeutet dieses, eine hohe Leistungs- und Überlastfähigkeit sowie durchgängige Skalierbarkeit bis 100 kVA. Ein weiterer Vorteil ist ein geringer Projektaufwand durch einfachere Zulassung (z.B. 600 V nach UL oder für IT-Netze gem. IEC 61800-1-5) sowie eine sichere EMV-Anwendung. Darüber hinaus gewinnt der Designer mehr Platz auf der Leiterplatte sowie an der Gerätefront.


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