5G-Campusnetze von Amazon

Bleibt Privates privat, auch wenn es schneller geht?

27. April 2022, 12:38 Uhr | Von Anja Schaal, Team Leader Product ­Marketing Wireless bei Rutronik
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Welche Bedeutung hat es, wenn Amazon ankündigt, ein selbst entwickeltes privates 5G-Netz auf den Markt zu bringen? Und potenziellen Kunden zugleich verspricht, dass der Aufbau eines eigenen Netzes in nur wenigen Tagen realisiert werden kann?

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Fortsetzung des Artikels von Teil 2

5G-Netzabdeckung in Deutschland

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Eine Netzabdeckungskarte der Bundesnetzagentur gibt für Ende Oktober 2021 die 5G-Versorgung mit ca. 53 Prozent der Fläche an. Dies spricht für eine rasante Rollout-Geschwindigkeit von 5G. Ein genauerer Blick auf die Karte zeigt aber auch, dass dabei zwischen 5G und 5G DSS (Dynamic Spectrum Sharing) unterschieden wird. Mit 5G DSS ist dieser rasante Ausbau möglich, da 4G und 5G sich unter dieser Technologie die Frequenzbänder, welche es bereits unter LTE gab, teilen.

Anders steht es um die neuen Frequenzbänder im Bereich von 6 bis 30 GHz, die sogenannten Millimeterwellen. Erst diese können die angekündigten Geschwindigkeiten von 10 bis 20 Gbit/s bieten. Von Nachteil ist hier die auf wenige hundert Meter beschränkte Reichweite. 


  1. Bleibt Privates privat, auch wenn es schneller geht?
  2. Entscheidungsfindung für private und öffentliche 5G-Netze
  3. 5G-Netzabdeckung in Deutschland


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