Fertigung des BMW iX Cockpits

Bauteilsimulation mit Hilfe von künstlicher Intelligenz

5. März 2021, 15:00 Uhr | Stefanie Eckardt
Für die Produktion des Cockpits für den iX setzt das BMW Group Werk Landshut auf künstliche Intelligenz und den digitalen Zwilling.
© BMW

Bei der Fertigung des Cockpits für den neuen iX, dessen Produktion im Sommer dieses Jahres in Dingolfing starten wird, setzt das BMW Werk Landshut auf künstliche Intelligenz

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Mittels KI wird hierbei die Herstellung der Tragstruktur für das BMW iX Cockpit so simuliert, als ob ein echtes Bauteil im Spritzgießverfahren gefertigt würde. Zu den Einflussgrößen, die im Landshuter Werk digital untersucht werden, zählen zum Beispiel die Einspritz- oder Füllgeschwindigkeit des Kunststoffs, die Termperaturen der Kunststoff-Schmelze- und der Werkzeuge sowie eine Variation von möglichen Wanddicken des Kunststoffs in den einzelnen Bauteilbereichen. 

Die virtuelle Erprobung mit dem digitalen Zwilling hat wesentliche Vorteile: Konventionelle Erprobungen vor dem eigentlichen Produktionsstart können großteils entfallen. Sie sind zeit- und kostenintensiv – und können mehrere Wochen oder Monate Zeit in Anspruch zu nehmen. Die virtuelle Erprobung verkürzt die Vorentwicklungszeiten deutlich.

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