Bildverarbeitung im Fokus

14. Juni 2011, 15 Bilder
 GigE-Kameras mit frei zugänglichem FPGA: Sentech bietet die laut dem Distributor Videor E. Hartig ersten GigE-Kameras mit einem zweiten, für den Anwender völlig frei zugänglichen FPGA an, der mit beliebigen, kunden- und anwendungsspezifischen Funktionen belegt werden kann. Bei dem Baustein handelt es sich um einen »Spartan-3« des Typs XC3SD1800A von Xilinx, dem für die Konfiguration ein ROM mit 8 MBit Speicherkapazität zur Seite steht. Der FPGA ist im Auslieferungszustand ungenutzt und steht dem Anwender im vollen Umfang zur Verfügung. Die analogen Signale des CCD-Sensors werden im A/D-Wandler digitalisiert und zum FPGA übertragen. Bleibt der Baustein ungenutzt, so durchlaufen die Daten der Reihe nach die Stufen für den Weißabgleich, für die Gammaverarbeitung und - bei Farbkameras - für die Einheit der Farbumrechnung. Von dort aus gelangt das so aufbereitete Bildsignal zur Gigabit-Ethernet-Schnittstelle nach draußen.