KI auf der Hannover Messe

Microsoft zeigt KI-Assistenten für Fabrikprozesse und das kann er

31. März 2025, 12:58 Uhr | dpa, nwe
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1. Microsoft – 10,4 Prozent Marktanteil Im Jahr 2021 hat Microsoft SAP überholt und ist die weltweite Nummer 1 im Bereich industrieller Software. In den letzten Jahren hat Microsoft dank einer gezielten Fokussierung auf Hersteller und deren Bedürfnissen erhebliche Marktanteile im industriellen Bereich gewonnen, vor allem durch seine Microsoft Dynamics- und Azure-Produkte. Microsoft zählt in sechs der 14 von IoT Analytics untersuchten Kategorien für industrielle Software zu den Marktführern, befindet sich also unter den ersten fünf: - Cloud-Infrastruktur und -Dienste - Cybersecurity - Daten und Analytik - Außendienst - IIoT-Plattformen - Virtualisierung Dank des konjunkturellen Rückenwinds in jeder dieser Kategorien ist Microsoft auf dem besten Weg, in den kommenden Jahren weiter Marktanteile zu gewinnen.
© Microsoft

Microsoft hat auf der Hannover Messe neue KI-basierte Assistenten vorgestellt, die speziell für den Einsatz in der Industrie konzipiert sind. Im Mittelpunkt steht der „Factory Operations Agent“, ein virtueller Helfer, der Fertigungsabläufe effizienter gestalten soll.

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Der Assistent ermöglicht es Beschäftigten, Maschinendaten in natürlicher Sprache abzufragen und auszuwerten. Produktionsverantwortliche sollen auf diese Weise Fehlerquellen schneller identifizieren und Prozesse gezielt anpassen können.

KI-Einsatz in der Industrie nimmt zu

Laut einer Bitkom-Umfrage setzen bereits 42 Prozent der Industrieunternehmen in Deutschland KI in der Produktion ein. Weitere 35 Prozent planen dies. Anwendungsbereiche sind unter anderem die Maschinenüberwachung, die Steuerung autonomer Systeme und die Optimierung des Energieverbrauchs.

Wettbewerbsfaktor Künstliche Intelligenz

82 Prozent der befragten Unternehmen sehen den KI-Einsatz als entscheidend für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Zugleich befürchten 46 Prozent, dass der Standort Deutschland den Anschluss verlieren könnte.

Agnes Heftberger, Geschäftsführerin von Microsoft Deutschland, erklärte: „Wir dürfen bei der Einführung der KI nicht zaudern, sonst fällt Deutschland im internationalen Wettbewerb zurück. Wir müssen die Datenschätze für KI nutzbar machen.“

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