Industrieroboter und Lineareinheiten

Kuka bekommt Großauftrag von BMW

15. April 2020, 22:45 Uhr | Andreas Knoll
Die Geschichte der Kuka beginnt 1898 mit Johann Joseph Keller und Jakob Knappich in Augsburg. Seitdem steht das Unternehmen für Ideen und Innovationen made in Germany. Durch den weltweit ersten Industrieroboter mit sechs elektromechanisch angetrieben
Die Geschichte der Kuka beginnt 1898 mit Johann Joseph Keller und Jakob Knappich in Augsburg. Seitdem steht das Unternehmen für Ideen und Innovationen made in Germany. Durch den weltweit ersten Industrieroboter mit sechs elektromechanisch angetriebenen Achsen schreibt KUKA 1973 Geschichte als Robotik-Pionier. Als erster Roboterhersteller wagt Kuka dann 1996 den Paradigmenwechsel zur PC-basierten Robotersteuerung. Heute ist Kuka einer der führenden Anbieter intelligenter Automatisierungslösungen.
© Kuka

Der Augsburger Roboterhersteller Kuka und der Münchner Automobilkonzern BMW haben eine Rahmenvereinbarung über die Lieferung von rund 5000 Robotern für neue Produktionslinien und -werke unterzeichnet.

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Die bestellten nicht-kollaborativen Industrieroboter unterschiedlichen Typs werden in den kommenden Jahren weltweit an internationalen Produktionsstandorten der BMW Group bei der Fertigung aktueller und zukünftiger Modellgenerationen zum Einsatz kommen. Genutzt werden die Roboter vor allem im Karosseriebau.

Darüber hinaus umfasst der Lieferauftrag weitere Produkte aus dem Sortiment von Kuka, etwa Lineareinheiten. Sie vergrößern den Arbeitsraum des Roboters deutlich und werden mit derselben Steuerung wie der Roboter gesteuert, so dass sie sich ohne zusätzliches Equipment in den Arbeitsablauf integrieren lassen. Auch Energiezuführungspakete aus der Entwicklung von Kuka gehören zum Lieferauftrag.

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