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GFT erhöht Umsatzprognose erneut

Das Geschäft mit der Digitalisierung brummt

Marika Lulay, CEO von GFT Technologies: »Die Akquisition des Axoom-Teams ist Teil unserer Investitionsstrategie zum Ausbau unserer Industriekompetenz.«
Marika Lulay, CEO von GFT, kann sich freuen, die Prognosen für Umsatz und Betriebsergebnis verbessern sich im Jahresverlauf bereist zum dritten Mal.
© GFT Technologies

CEO Marika Lulay zeigt sich sichtlich stolz: Der Digitalisierungs-Dienstleister GFT konnte seine Umsatzprognose erneut erhöhen. 560 Millionen Euro soll der Umsatz zum Jahresende betragen, und 2022 soll das Wachstum weitergehen. Der Börsenkurs stieg um 8 Prozent.

»Herausragende Leistung des gesamten #teamgft«, freut sich die CEO auf LinkedIn und bedankt sich bei ihrem Team. Das Business-Netzwerk ist berühmt-berüchtigt für markige Worte, doch Marika Lulay und das Technologie-Unternehmen GFT haben berechtigten Grund zur Freude: Für das Geschäftsjahr 2021 wird GFT ein Ergebnis erreichen, das deutlich über der bisherigen Prognose liegt. 

GFT erwartet nun einen Umsatz von 560 Millionen Euro, was 10 Millionen mehr als noch vor 3 Monaten sind. Das bereinigte EBITDA soll von 62 Millionen auf 65 Millionen Euro steigen, das EBIT sogar noch deutlicher von 36 Millionen auf 40 Millionen Euro.

Dr Grund liegt auf der Hand, die Digitalisierung brennt Unternehmen aller Branchen unter den Fingernägeln, gerade der Mittelstand und Fertiger haben häufig noch kräftigen Nachholbedarf. Hier liegt das Kerngeschäft von GFT, neben einem starken Standbein in der Finanzbranche setzt das Unternehmen auf Industrie 4.0 und hat beispielsweise den Werkzeugmaschinenbauer Trumpf digitalisiert.

Lesen Sie passend dazu das Markt & Technik Interview der Woche mit Dr. Markus Müller: Die schwierige Digitalisierung der Industrie 

Digitalisierung boomt, die Nachfrage ist getrieben von der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Der gestiegende Auftragseingang ermöglicht es GFT, sich auf margenstärkere Projekte zu konzentrieren. Das Unternehmen hat nach eigenen Aussagen gleichzeitig darauf geachtet, dass die Verwaltungskosten nicht parallel zu den neuen Aufträgen gestiegen sind - davon profitiert das Ergebnis nach Betriebsaufwand EBITDA.

Digitalisierung treibt Wachstum auch 2022

Das Wachstum soll laut GFT auch 2022 anhalten. Das Tech-Unternehmen erwartet, dass der Digitalsierungsamrkt weiter wächst und möchte von der hohen Nachfrage und äußerst rentablen Margen profitieren. GFT traut sich dabei sogar zu, über dem Markt zu performen und will den Umsatz 2022 um weitere 20 Prozent gegenüber 2021 steigern. Das EBITDA-Verhältnis soll bei 11,5 Prozent landen, die EBIT-Marge bei 7,5 Prozent.


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