VDMA Robotik+Automation

Corona-Pandemie bremst Umsatzentwicklung stärker als erwartet

17. Juni 2020, 15:21 Uhr | Andreas Knoll
Wilfried Eberhardt, VDMA Robotik+Automation: »Von der Messe Automatica erwarten wir einen deutlichen Wachstumsimpuls.«
Wilfried Eberhardt, VDMA Robotik+Automation: »Von der Messe Automatica erwarten wir einen deutlichen Wachstumsimpuls.«
© VDMA

Mit einem Umsatzrückgang von mindestens 20 Prozent in den von ihm vertretenen Branchen rechnet der VDMA-Fachverband Robotik+Automation für das Jahr 2020. Ursprünglich war ein Minus von 10 Prozent prognostiziert worden.

Diesen Artikel anhören

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Neue Potenziale nach Covid-19

Die Corona-Krise hat VDMA Robotik+Automation zufolge verdeutlicht, wie verwundbar industrielle Produktion in globalen Wertschöpfungsketten geworden ist. Die Erkenntnis, dass mehr Resilienz gefordert ist, eröffnet der Robotik und Automatisierungstechnik demnach neues Potenzial. Lieferketten würden überdacht und die Herstellung kritischer Teile und Produkte lokaler – und mit höherer Fertigungstiefe - realisiert. Wirtschaftlich sei dies nur mit einem gesteigerten Automatisierungsgrad umzusetzen. Auch für Nachhaltigkeit, Klimaneutralität und neue Antriebskonzepte in der Mobilität sei neue Produktionstechnik nötig. Hinzu kämen beträchtliche Nachholeffekte aus zuvor verschobenen Investitionen. All dies werde die Nachfrage nach Robotik und Automatisierungstechnik in der Zeit nach Corona befeuern und biete damit der Branche eine ausgezeichnete Zukunftsperspektive.

Mit Optimismus schaut VDMA Robotik+Automation auf die Messe Automatica, die vom 8. bis 11. Dezember 2020 in München stattfinden wird. »Wir erwarten einen deutlichen Wachstumsimpuls von unserer Leitmesse«, betont Wilfried Eberhardt.


  1. Corona-Pandemie bremst Umsatzentwicklung stärker als erwartet
  2. Neue Aufgaben für die Robotik und Automatisierung
  3. Neue Potenziale nach Covid-19


Lesen Sie mehr zum Thema