Die Einführung von Methoden der Kreislaufwirtschaft in Kombination mit der schnellen Elektrifizierung in der Automobilindustrie hat das Potenzial, die CO2-Emissionen bis 2030 um bis zu 75 Prozent zu senken. Das zeigt eine neue Studie, an der unter anderem Accenture beteiligt war.
Die wesentlichen Hürden für die Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie hängen mit Kunden und Nutzungsverhalten, Geschäftsmodellen, Produktionsmethoden und -technologien sowie regulatorischen Faktoren zusammen. Die Studie skizziert zentrale Empfehlungen zur Überwindung der Herausforderungen entlang der automobilen Wertschöpfungskette:
Die Studie ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Accenture mit der Circular Cars Initiative (CCI) des World Economic Forum, die aus mehr als 40 Mitgliedsunternehmen und -organisationen der automobilen Wertschöpfungskette besteht. Gemeinsam haben sie einen systemischen Ansatz für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie entwickelt. Ziel der Initiative ist es, die Zusammenarbeit zu fördern und einen Systemwandel zu einer Kreislaufwirtschaft anzustoßen.
»Die Automobilindustrie wird sich zusammen mit dem Mobilitätssektor tiefgreifend verändern müssen, wenn sie den prognostizierten 2,5-fachen Anstieg des Verkehrsaufkommens bis 2050 bei Netto-Null-CO2-Emissionen bewältigen will«, fasst Thomas Deloison, Direktor für Mobilität beim World Business Council for Sustainable Development, zusammen.