Das Geschäftsjahr 2019/2020 bei Osram ist vorbei. Wie ist es dem Lichtkonzern in diesem gesamtwirtschaftlich schwierigem Umfeld und im Hinblick auf die Übernahme durch ams gegangen? Und wie steht es um die Auslastung der Werke? Und um die Zukunft?
Zu guter Letzt: Der Vorstand bestätigt die Ende September ausgegebene Prognose für das neue Geschäftsjahr. Der aktuelle Trend im Auftragseingang des Halbleitergeschäfts sei positiv. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet Osram ein vergleichbares Umsatzwachstum zwischen sechs und zehn Prozent, eine bereinigte EBITDA-Marge von neun bis elf Prozent sowie einen Free Cashflow im ausgeglichenen bis niedrig zweistellig positiven Millionen-Euro-Bereich. Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Laufe des Geschäftsjahres 2021 überwunden werden. Etwaige wirtschaftliche Folgen einer erneut verschärften Pandemielage sind in den prognostizierten Werten dementsprechend nicht berücksichtigt.
»COVID-19 bleibt eine Herausforderung, aber das Osram-Team hat angesichts in der Krise eine bewundernswerte Leistung erbracht«, resümiert Olaf Berlien. «Nichtsdestotrotz bleiben wir wachsam. Die starke Erholung der Profitabilität und der positive Free Cash Flow für das Gesamtjahr demonstrieren klar unsere Fähigkeit, die Unternehmensperformance weiter voranzutreiben. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 verdeutlicht unsere Ambition, diesen Weg fortzusetzen.«