Schwerpunkte

Einfachere Integration

USB-3.0-Chip mit geringer Pinzahl

13. November 2014, 14:49 Uhr   |  Manne Kreuzer

USB-3.0-Controller kommen häufig auf über 100 Pins, benötigen daher einigen Platz und erschweren die Integration in Embedded-Baugruppen. FTDI Chip setzt an diesem Punkt an, um sich vom Wettbewerb zu differenzieren.

Der »FT600Q« und »FT601Q« sind FTDIs erste USB-3.0-ICs, die als SuperSpeed-USB-3.0-zu-FIFO-Bridges fungieren und Spitzendatenraten bis zu 3,2 GBit/s liefern. Der FT600Q wird im 56-Pin-QFN-Gehäuse ausgeliefert und bietet eine 16 Bit breite FIFO-Busschnittstelle; der FT601Q steht im 76-Pin-QFN-Gehäuse mit einer 32-Bit-FIFO-Busschnittstelle zur Verfügung. Beide Bausteine unterstützen bis zu acht Endpunkte und bieten zwei Schnittstellenmodi: den 245-FIFO-Modus und den Mehrkanal-FIFO-Modus. Der 245-FIFO-Modus nutzt ein einfacheres Protokoll; für anspruchsvollere Kunden unterstützt der Mehrkanal-FIFO-Modus bis zu vier FIFO-Logikkanäle und Strukturen, die für einen höheren Datendurchsatz ausgelegt sind. Der FIFO ist mit einem konfigurierbaren 16-KByte-Puffer ausgestattet.

Die USB-Ladefunktion ermöglicht der USB-Peripherie, das Vorhandensein einer Stromquelle mit höheren Strömen zu erkennen, um die Ladefunktion zu verbessern. Der FT600 erkennt damit den Anschluss eines USB-konformen DCP (Dedicated Charging Port) und sendet ein Signal, das der externen Logik das Umschalten in den Lademodus ermöglicht. Der IC profitiert auch von der höheren Leistungsabgabe des USB-3.0-Standards und überträgt dabei weiterhin Daten.
Der FT600Q und FT601Q arbeiten im Betriebstemperaturbereich von -40 bis +85 °C. Treiber für die Betriebssysteme Windows, Linux und Mac steht zur Verfügung.

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FTDI Future Technology Devices International Ltd.