Funk statt Kabel

Fünf Gründe für Wireless

22. September 2021, 18:41 Uhr | Jan Willeke, Harry Schubert
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Vor ein paar Jahren übertrumpfte WLAN aufgrund Flexibilität und Kosteneffizienz kabelgebundene LANs. Eine ähnliche Umstellung wird nun durch die Covid19-Pandemie und die damit einhergehende beschleunigte Digitalisierung vorangetrieben: der Übergang zu Wireless WANs.

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1. Bessere Netzwerkausfallsicherung

Die digitale Transformation von Unternehmen braucht funktionierende Netzwerke, die durchgehend verfügbar sein müssen. Dies gelingt durch mehrschichtige Systeme, die unterschiedliche Arten von Verbindungen beinhalten, sowohl kabelgebundene als auch kabellose. Wired-to-Wireless Failover springt ohne Unterbrechung von einem zum anderen Verbindungstyp. Haben LTE-Verbindungen eine geringere Bandbreite, erkennen und gewichten SD-WAN-Richtlinien den kritischen Datenverkehr.

Bei LTE- und 5G-Verbindungen der Gigabit-Klasse ist ein Failover des gesamten Datenverkehrs möglich. Alles in allem lassen sich Wireless-Failover-Funktionen viel schneller und leichter bereitstellen, als neue Kabel installieren.

Wenn kabelgebundene Verbindungen ausfallen, kommen zusammen mit dem Remote-Datenverkehr auch die Netzwerkmanagementfunktion abhanden. Da die meisten Festnetzaussetzer auf der letzten Meile vorkommen, fallen häufig auch sekundäre Festnetzleitungen aus. Das hat zur Folge, dass die entfernte Einheit nicht mehr zugänglich ist. Funk-Verbindungen stellen eine effektive Out-of-Band-Verwaltungsoption bereit, die direkt mit dem Konsolenport eines oder mehrerer abgelegener Geräte verbunden ist.


  1. Fünf Gründe für Wireless
  2. 1. Bessere Netzwerkausfallsicherung
  3. 2. Erweiterung der Netzwerkbandbreite
  4. 3. Mobilfunk zur Hauptverbindung machen
  5. 4. Ausweitung der IoT-Funktionen
  6. 5. Förderung der Unternehmensmobilität


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