11. April 2022, 09:55 Uhr |
Steven Xie, Harry Schubert
Damit ein Mikrocontroller mit einem AD-Umsetzer, der keine serielle Standardschnittstelle (SPI) verwendet, kommunizieren kann, muss das Standard-SPI des Mikrocontrollers manipuliert werden. Dafür bieten sich vier verschiedene Lösungen an.
Bei der ersten Lösung wird nur DOUT0 zur Ausgabe aller Daten auf den acht Kanälen verwendet. Das Auslesen der Daten begrenzt also die ADU-Durchsatzrate auf 8 kSample/s. Gemäß Bild 1 kann die Ausgabe von Kanal 0 bis Kanal 3 auf DOUT0 und von Kanal 4 bis Kanal 7 auf DOUT1 die Datenübertragungszeit verkürzen. Dazu werden die seriellen Datenübertragungsleitungen entsprechend Bild 8 angeschlossen. Mit einer solchen Verbesserung kann die Umsetzungsrate leicht bis zu 16 kSample/s bei einem DCLK-Signal von 4 MHz betragen.
Die Firmware (Bild 9) kann die Polling-Betriebsart statt des Interrupt-Modus verwenden, um die Latenz vom Trigger der steigenden DRDY-Flanke bis zur Freigabe des SPI für den Datenempfang zu verkürzen. So ist eine ODR von 32 kSample/s bei einem DCLK-Signal von 8 MHz erreichbar.