Schwerpunkte

Deutsche Telekom

Rund 13 Milliarden für den Netzausbau

21. Februar 2019, 08:58 Uhr   |  dpa

Rund 13 Milliarden für den Netzausbau
© Oliver Berg | dpa

Das Logo der Deutschen Telekom.

Die Deutsche Telekom will im Jahr der geplanten Versteigerung erster Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G konzernweit mehr Geld in den Netzausbau stecken.

Laut einem Sprecher der Telekom sollen in die Breitbandnetze im Boden und ins Mobilfunknetz dieses Jahr rund 12,7 Milliarden Euro investiert werden. Im Vorjahr waren es auf vergleichbarer Basis 12,2 Milliarden. Allerdings entfallen die Mehrinvestitionen vor allem auf die USA. Außerhalb des US-Geschäfts peilt der Konzern Investitionen von 7,9 Milliarden Euro an und damit etwas weniger als 2018.

Vor der geplanten Milliardenübernahme in den USA profitierte die Deutsche Telekom kräftig vom Aufschwung der US-Tochter. Konzernweit kletterte das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis 2018 im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 23,3 Milliarden Euro, wie der Bonner Dax-Konzern weiter mitteilte. Die US-Mobilfunksparte trägt mittlerweile mehr als 40 Prozent zum operativen Ergebnis bei und war maßgeblich für den Anstieg verantwortlich.

Unter dem Strich ging das Nettoergebnis allerdings um über ein Drittel auf 2,2 Milliarden Euro zurück. Im vierten Quartal rutschte die Telekom vor allem wegen Abschreibungen auf das Europageschäft in die roten Zahlen. Vor einem Jahr hatte zudem ein milliardenschwerer Sonderertrag aus der US-Steuerreform positiv zu Buche geschlagen. Die Dividende soll jedoch wie erwartet um 5 Cent je Aktie auf 70 Cent steigen. Der Umsatz wuchs um 0,9 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro.

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Via Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

Deutsche Telekom AG, Deutsche Telekom AG Bonn, Deutsche Telekom AG Frankfurt, Deutsche Telekom AG Steinfurt, Deutsche Telekom AG T-Com MVB 215, Deutsche Telekom AG TS-IN, Deutsche Telekom GB MWD OD14, Deutsche Telekom Mobilfunk, Deutsche Telekom Network Communications, dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH