Der Track Software & Systems Engineering der embedded world Conference 2026 präsentiert ein technisch hochkarätiges Programm, das sich an Softwareingenieure richtet, die moderne Methoden, Werkzeuge und Architekturen für Embedded Systeme beherrschen und weiterentwickeln wollen.
Mit insgesamt 15 Sessions und fünf intensiven Classes zeigt der Track „Software & Systems Engineering“ der embedded world Conference 2026, wie sich moderne Embedded-Softwareentwicklung weiter professionalisiert und zugleich neuen technologischen Herausforderungen stellt. Aus den Vorträgen geht klar hervor: Die Softwareentwicklung im Embedded‑Umfeld befindet sich in einer Phase tiefgreifender Professionalisierung – getrieben durch Sicherheit, Automatisierung und zunehmend komplexe Systemlandschaften.
Ein dominierender Schwerpunkt ist hierbei der Einsatz sicherer Programmiersprachen. Zahlreiche Beiträge zu Rust – von Borrow Checker‑Mechanismen über echtzeitfähige Firmware‑Entwicklung bis hin zu Migrationsstrategien aus C/C++ – zeigen, dass Safety‑by‑Design in modernen Embedded‑Stacks unverzichtbar wird. Ergänzt wird dies durch Sessions zu MISRA‑konformem Coding (eine Session, die gemeinsam mit dem Community Partner MISRA entstand), neuen Sprachkonzepten wie Fuzion sowie formalen Verifikationsmethoden, die Engineering‑Teams helfen, robuste und auditierbare Softwareartefakte zu erzeugen.
Ein weiterer Fokus liegt auf Architekturen für softwaredefinierte und autonome Systeme, insbesondere für Automotive‑Plattformen. Die Vorträge beleuchten sowohl funktional sichere Middleware als auch Build‑ und Deployment‑Workflows für komplexe POSIX‑basierte Fahrzeugplattformen. Themen wie Hypervisor‑Vergleiche, SDV‑Lifecycle‑Management und Open‑Source‑Integrationsstrategien geben Ingenieurteams konkrete Leitlinien für zukunftsfähige Systemarchitekturen.
Deutlich sichtbar ist zudem der Trend zu KI‑gestützten Engineering‑Prozessen. Im Fokus stehen hier KI‑gestützte Codegenerierung, digitale Zwillinge für Entwicklungs‑ und Testprozesse, sowie MLOps‑Automatisierung speziell für Edge‑AI‑Workloads. Diese Technologien adressieren zentrale Herausforderungen wie Komplexitätsbeherrschung, effiziente Iterationen und reproduzierbare Qualität in verteilten Embedded‑Ökosystemen.
Abgerundet wird der Track durch praxisnahe Themen wie CI/CD‑Pipelines, DevSecOps‑Methoden, Teststrategien, Legacy‑Management, Debugging‑ und Tracing‑Techniken. Damit bietet der Track Softwareingenieuren einen strukturierten Überblick über leistungsfähige Engineering‑Werkzeuge und Best Practices, die unmittelbar in anspruchsvollen Entwicklungsprojekten einsetzbar sind. Insgesamt zeigt sich: Die Disziplin Embedded Software Engineering wächst weiter in Richtung skalierbarer, sicherheitskritischer und KI‑unterstützter Systementwicklung.
Das gesamte Programm der embedded world Conference 2025 inklusive aller Vorträge und Classes mit Abstracts, Informationen zu den Referenten und eine Möglichkeit zur Online-Anmeldung sind online unter www.embedded-world.eu abrufbar.