Quicksense-Designwettbewerb

Das Licht durch Gesten steuern

16. November 2010, 16:10 Uhr | Joachim Kroll
© elektroniknet.tv

Auf der electronica haben wir die Gewinner des zusammen mit Silicon Labs und der Elektronik durchgeführten Designwettbewerbs ausgezeichnet. Falko Bilz erhielt den zweiten Preis für seine Entwicklung eines Sensors, der Handgesten registriert und damit beispielsweise die Raumbeleuchtung steuert. Der Sensor findet in einer handelsüblichen Unterputzdose Platz. Im Video demonstriert er seine Entwicklung.

Diesen Artikel anhören

Überblick über die drei Gewinnerprojekte des Quicksense-Design-Wettbewerbs

1: Sterilisationspumpe (Matthias Grün)

Im Laborumfeld sorgt die berührungslose Bedienung für eine Senkung des Reinigungs- und Sterilisationsaufwands. Dazu wurde das existierende Bediengerät der Sterilisationspumpe durch einen berührungslosen Quicksense-Sensor ergänzt. Die Bedienung der Tasten wird durch Handgesten ersetzt. So kann durch Gesten für "Bestätigen", "Vor" und "Zurück" durch das Bedienmenü navigiert werden. Je nach Kontext erfolgt durch Gesten für "Wert erhöhen" oder "Wert erniedrigen" eine direkte Interaktion mit dem Gerät.

 2. Don't touch (Falko Bilz)

Der berührungslose Sensor "Don't touch" passt in eine Standard-Unterputz-Dose für die Wandinstallation. Während mit einem einfachen Schalter nur zwei Schaltzustände möglich sind, kann der berührungslose Sensor – je nach Firmware – fünf und mehr Handbewegungen erkennen: auf, ab, vor, zurück und kreisförmig. Zusätzlich ist eine Unterscheidung zwischen langsamen und schnellen Bewegungen denkbar. Ob Licht, Jalousie oder Heizung/Lüftung – viele Anwendungsbereiche sind denkbar.

3. Vier gewinnt (Michael Gaus)

Bei der Umsetzung dieses traditionellen Brettspiels in elektronische Form müssen vier Spielsteine in eine horizontale, vertikale oder diagonale Anordnung gebracht werden. Das Spielfeld wird durch ein OLED-Display repräsentiert, das die Spielsteine in roter und blauer Farbe darstellt. Der Spieler bewegt seine Hand über das Display, woraufhin ein virtueller Spielstein aufleuchtet, der der Handbewegung folgt. Bleibt die Hand stehen, dann "fällt" der Spielstein in die darunter befindliche Spalte. So füllt sich nach und nach das Spielfeld, bis vier Steine/Leuchten in einer Reihe sind.

passend zum Thema


Jetzt kostenfreie Newsletter bestellen!