Zollner Elektronik hat an ihrem Hauptstandort in Zandt eine neue Mechanikhalle in Betrieb genommen. Mit dem Neubau erweitert das Unternehmen seine Produktionskapazitäten und baut zugleich seine Kompetenzen für Anwendungen in regulierten Märkten, darunter auch im Defense-Bereich, aus.
Eine Zertifizierung für Schweißprozesse im Umfeld wehrtechnischer Produkte liegt nach Unternehmensangaben bereits vor. Weitere Kompetenzen, etwa im Bereich der Lackierung für militärische Anwendungen, werden entsprechend den Anforderungen von Kunden ausgebaut. Zudem ist die Umsetzung von VG-Normen für Kabel vorgesehen, die künftig ebenfalls in der neuen Mechanikhalle assembliert werden sollen.
Die zusätzliche Produktionsfläche dient dem Ausbau der Mechanikfertigung am Standort Zandt. Nach Angaben des Unternehmens soll die neue Halle dazu beitragen, die aktuelle Auslastung zu bewältigen und weiteres Wachstum zu unterstützen. Gleichzeitig plant Zollner den Ausbau personeller Kapazitäten.
Darüber hinaus investiert das Unternehmen in technologische Kompetenzen. Ein Schwerpunkt liegt auf der analytischen Reinigung, die unter anderem bei der Fertigung hochpräziser mechanischer Komponenten für Anwendungen wie Massenspektrometer eingesetzt wird.
Mit der Erweiterung stärkt Zollner die mechanische Fertigung und baut die Verzahnung von Elektronik- und Mechanikkompetenzen weiter aus. Der Neubau ist Teil der langfristigen Entwicklung der Fertigungs- und Dienstleistungsangebote des Unternehmens.