Bereit für Z-Wave 700 Neue Z-Wave-Plattform

Entwicklungsmodul auf Wireless-Gecko-Basis für Z-Wave 700 von Silicon Labs
Entwicklungsmodul auf Wireless-Gecko-Basis für Z-Wave 700 von Silicon Labs

Höhere Reichweite und mehr Funktionen bei weniger Energieaufwand verspricht der neue Z-Wave-700-Standard. Er wird jetzt von Silicon Labs auf der Basis der Wireless-Gecko-Plattform eingeführt.

Im April 2018 hatte Silicon Labs die Z-Wave-Technologie übernommen. Nun stellt das Unternehmen mit Z-Wave 700 auf der Basis seiner Wireless-Gecko-Plattform eine neue Smart-Home-Plattform vor. Sie baut auf der S2-Sicherheit und Interoperabilität von Z-Wave auf, wobei sich die Energieeffizienz, Leistungsfähigkeit und die Funkreichweite erhöht. Durch die Wireless-Gecko-Plattform können Entwickler mit Z-Wave 700 kleinere, intelligentere Smart-Home-Produkte zu geringeren Kosten schneller am Markt einführen.

Z-Wave 700 kombiniert eine leistungsstarke Plattform auf Basis eines ARM-Prozessors mit großem On-Chip-Speicher, um mehr Intelligenz am Netzwerkrand (Edge) zu ermöglichen und die Anbindung in weniger als einer Sekunde zu ermöglichen. Die energieeffiziente Z-Wave-700-Plattform bietet zehn Jahre Lebensdauer mit einer Knopfzelle und ermöglicht damit noch mehr Funksensor-Anwendungen. Die verbesserte Funkleistung erhöht dabei die Reichweite über Grundstückgrenzen und mehrstöckige Gebäude hinaus. 

Z-Wave 700 baut auf den grundlegenden Funktionen von Z-Wave auf, um Interoperabilität mit Tausenden von Geräten zu ermöglichen und höchste Sicherheit durch integrierte »Security 2« (S2) zu gewährleisten. Z-Wave 700 enthält außerdem SmartStart, mit dem sich Z-Wave-Netzwerke auf einfache Weise automatisch erstellen und konfigurieren lassen, um eine sofortige Geräteinstallation zu ermöglichen.

»Wir haben die Z-Wave-700-Plattform mit Blick auf die Zukunft und auf unsere Ökosystempartner entwickelt, die diese langlebige, stromsparende und zukunftssichere Plattform für ihre neuen Smart-Home-Anwendungen einsetzen können«, so Raoul Wijgergangs, Vice President und General Manager für Z-Wave bei Silicon Labs. »Entwickler können jetzt die erweiterten Plattformfunktionen zusammen mit der Interoperabilität von Z-Wave, S2-Sicherheit und der SmartStart-Installation nutzen.«

Da für regional ausgelegte SAW-Filter oder externe Speicher keine Anforderungen gestellt werden, bietet Z-Wave 700 eine einzige weltweite Software-SKU (Stock-Keeping Unit) für eine einfachere Logistik und eine kosteneffektive Fertigung. Durch die kostengünstigere Stückliste sorgt Z-Wave 700 damit für eine schnellere Entwicklung von Smart-Home-Produkten weltweit.

Silicon Labs bietet verschiedene Tools an, um die Entwicklung von Smart-Home-Lösungen einfacher und schneller zu gestalten. Entwickler profitieren von kostengünstigen Entwicklerkits, Energy-Profiler-Tools und vorgefertigter Gateway-Software mit zertifiziertem Referenzcode, was die Zeitspanne zwischen Prototyp und Endprodukt verkürzt. Entwickler können auch das Entwicklungspaket Simplicity Studio von Silicon Labs nutzen, um mit einem Klick auf alle Softwaretools zuzugreifen, die sie für ein einfacheres Design Z-Wave-700-basierter Produkte benötigen.

Vorbestellungen an 150 Beta-Kunden der Z-Wave Alliance werden aktuell ausgeliefert. Serienstückzahlen sind dann voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2019 erhältlich.

»Der weltweite Markt für Smart-Home-Anwendungen wird bis 2022 auf jährlich 1,3 Mrd. ausgelieferte Geräte ansteigen«, prognostiziert Adam Wright, Senior Analyst Consumer IoT bei IDC. »Der Großteil dieses Wachstums wird von Sensoren getragen, die KI- und Edge-Computing-Anwendungen ermöglichen, die intelligente Funktionen in neue vertikale Bereiche wie Sicherheit, Leben im Alter zuhause, Energieversorgung, Sprachsteuerung und Versicherung einbringen. Fortschritte in der Funktechnik, wie Z-Wave 700, stärken den Trend hin zu batteriebetriebenen Sensoren und vereinfachen die Installation und Bereitstellung dieser Geräte.«