Immer mehr gefälschte Loctite-Klebstoffe gelangen über nicht autorisierte Vertriebskanäle in den Markt. Bürklin warnt gemeinsam mit Hersteller Henkel vor erheblichen Risiken für Fertigung, Produktsicherheit und Qualitätsstandards.
Bürklin weist als autorisierter Distributor von Loctite auf die zunehmende Verbreitung gefälschter Industrie-Klebstoffe hin. Nach Angaben des Unternehmens gelangen die Fälschungen vor allem über Preisvergleichsplattformen, Graumarktanbieter und nicht verifizierte Online-Marktplätze in den Umlauf.
Für Einkaufsabteilungen stellen die Plagiate ein erhebliches Risiko dar. Äußerlich seien gefälschte Produkte häufig kaum vom Original zu unterscheiden, technisch könnten sie jedoch deutlich abweichen. Mögliche Folgen reichen von unzuverlässigen Klebeverbindungen und erhöhtem Nacharbeitsaufwand bis hin zu Produktionsstillständen. In sicherheitskritischen Bereichen wie der Automobil- oder Medizintechnik können zudem Haftungs- und Sicherheitsrisiken entstehen.
Bürklin unterstreicht, dass Originalprodukte gezielt auf industrielle Anforderungen wie Temperaturbeständigkeit, chemische Resistenz, definierte Aushärtungszeiten und Haftfestigkeit abgestimmt sind. Nur damit lasse sich eine reproduzierbare Prozesssicherheit gewährleisten. Das Unternehmen bezieht das Loctite-Sortiment ausschließlich über das offizielle Vertriebsnetz von Henkel. Alle Produkte seien chargenrückverfolgbar und entsprächen den technischen Herstellervorgaben. Einkäufern empfiehlt Bürklin daher, Loctite-Produkte nur über autorisierte Distributoren zu beziehen und die Echtheit im Zweifel zu überprüfen.