Ausbildung Neuer Studiengang: Digitale Arbeit

In Sachsen forschen Wissenschaftler an der Zukunft der Arbeit und bilden Experten für neue Arbeitsprozesse aus.
In Sachsen forschen Wissenschaftler an der Zukunft der Arbeit und bilden Experten für neue Arbeitsprozesse aus.

Die Technische Universität Chemnitz bietet einen neuen Masterstudiengang zur Arbeit der Zukunft an. Die Absolventen sollen nach dem Abschluss neue Arbeitsprozesse planen, begleiten, evaluieren und reflektieren können.

Der Masterstudiengang befasst sich mit Formen von Erwerbsarbeit, die zentral
durch neue digitale Technologien vermittelt sind. Er zielt darauf ab, Fach- und Führungskräfte für den Bereich digitaler bzw. internetbasierter Tätigkeitsfelder in privatwirtschaftlichen Produktions- und Dienstleistungssektoren, in Verbänden und Verwaltungen auszubilden. Die Absolventinnen und Absolventen werden in die Lage versetzt, Arbeitsprozesse, die zentral über Online-Medien realisiert werden oder von digital vernetzter Technik geprägt sind, zu planen, zu begleiten, zu evaluieren und zu reflektieren. Dieses Ziel wird erreicht anhand einer fundierten arbeits-, organisations- und techniksoziologischen Theorieausbildung sowie der Vermittlung qualitativer wie quantitativer Methodenkenntnisse der Arbeits- und Internet-Forschung. Ergänzt werden die theoretischen und methodischen Grundlagen zum einen durch ein dreisemestriges Lehrforschungsprojekt, in dem die Studierenden eine eigene Fragestellung in einem relevanten Praxisfeld bearbeiten. Zum anderen können die Studierenden im Sinne einer interdisziplinären Orientierung aus einem Angebot von Lehrveranstaltungen benachbarter Disziplinen wählen.

Im Zentrum des Studiengangs Digitale Arbeit stehen folgende Fragestellungen:

  • Wie verändern sich Formen und Bedingungen von Erwerbsarbeit im Zuge der forschreitenden Digitalisierung?
  • Welche digitalen Geschäftsmodelle entwickeln sich und welche Herausforderungen stellen sie an das Management digitaler Leistungsprozesse?
  • Welche Folgen hat die Digitalisierung für das Erwerbssystem? Wie kann Politik Digitalisierung sinnvoll regulieren?
  • Wie verändern sich Qualifikationsanforderungen und wie kann das Bildungssystem auf diese reagieren?
  • Wie gehen Individuen mit den Anforderungen der Digitalisierung um?

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