Ein Jahr nach Midea-Übernahme Kuka baut Zentrale aus

Kollaboratives Arbeiten mit einem Roboter von Kuka

Kuka sei laut Vorstandschef Till Reuter auf Wachstumskurs, »die Wiege des Erfolgs liegt nach wie vor in Augsburg«, erklärte das Unternehmen.

Der Stammsitz soll deswegen modernisiert und erweitert werden. Im vergangenen Jahr hatte Kuka dort bereits ein 60 Millionen Euro teures Entwicklungszentrum eröffnet.

Nach der Übernahme durch den Hausgerätehersteller Midea gab es Befürchtungen, dass sich die Chinesen die Technologien von Kuka aneignen und die deutschen Arbeitsplätze abbauen könnten. Midea war solchen Spekulationen mit einem bis zum Jahr 2023 gültigen Investorenvertrag entgegengetreten. Kuka beschäftigt weltweit mehr als 13.000 Mitarbeiter, davon arbeiten etwa 3500 in Augsburg.