Open-Source-Sensor-Schnittstelle BiSS Anwender gründen BiSS Association als Nutzerorganisation

Anlässlich der Gründungsversammlung der BiSS Association (v.l.n.r.): Heiko Essinger (Elgo GmbH & Co. KG), Thomas Scholl (Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG), Dr. Michael Löken (Fraba GmbH), Claus Tessari und Holger Schilling (TR-Electronic GmbH), Jonas Urlaub (Fritz Kübler GmbH), Dr. Heiner Flocke, Vorstandsvorsitzender (iC-Haus GmbH), Tobias Hanß (Wachendorff Automation GmbH & Co. KG), Jörg Paulus, Vorstand (Fraba GmbH), Reiner Berger (Kollmorgen Europe GmbH), Hartmut Unverricht (Balluff GmbH), Daniel Kleiner (Baumer IVO GmbH & Co. KG), Dr. Martin Linden und Alexander Ehnert, Schatzmeister (Hengstler GmbH).
Anlässlich der Gründungsversammlung der BiSS Association (v.l.n.r.): Heiko Essinger (Elgo GmbH & Co. KG), Thomas Scholl (Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG), Dr. Michael Löken (Fraba GmbH), Claus Tessari und Holger Schilling (TR-Electronic GmbH), Jonas Urlaub (Fritz Kübler GmbH), Dr. Heiner Flocke, Vorstandsvorsitzender (iC-Haus GmbH), Tobias Hanß (Wachendorff Automation GmbH & Co. KG), Jörg Paulus, Vorstand (Fraba GmbH), Reiner Berger (Kollmorgen Europe GmbH), Hartmut Unverricht (Balluff GmbH), Daniel Kleiner (Baumer IVO GmbH & Co. KG), Dr. Martin Linden und Alexander Ehnert, Schatzmeister (Hengstler GmbH).

Für die Bidirektionale Sensor-Schnittstelle BiSS gibt es jetzt eine eigenständige Nutzerorganisation, die BiSS Association e.V. - mit einer Internet-Plattform, auf der Anbieter von BiSS-Lösungen sich darstellen und austauschen können.

Die 2002 von iC-Haus eingeführte BiSS-Schnittstelle wurde inzwischen über 450-mal kostenfrei lizenziert. BiSS ist bus-fähig und zeichnet sich durch eine kontinuierliche Kommunikation von Sensor- und Parameterdaten besonders bei der Motorregelung aus. Das BiSS-Safety-Protokoll ist TÜV-zertifiziert. Unter dem Namen „BiSS Line“ entstand aus der User Group für das unveränderte BiSS-Protokoll ein Übertragungsverfahren mit 1-Kabel-Technik.

Die erfolgreiche technische Umsetzung von „BiSS Line“ gab den Ausschlag, eine eigenständige Nutzerorganisation mit Internet-Plattform einzurichten: Am 28. September gründeten elf Teilnehmer den Verein BiSS Association e.V., der sich bereits zur Messe SPS IPC Drives in Nürnberg auf den Ständen der Mitglieder präsentieren wird. Zu diesen gehören derzeit Sensor-, Encoder- und Antriebs-Hersteller, die als BiSS-Nutzer jetzt auch „BiSS Line“ mit BiSS-Safety-Protokoll implementieren.

„BiSS Line“ nutzt am Markt verfügbare Standardkomponenten für Kabel und Stecker und überträgt die 8B10B-codierten BiSS-Daten über RS485-PHYs in bekannter 2- oder 4-Draht-Technik. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 12,5 MBaud. Alleinstellungsmerkmale bietet „BiSS Line“ laut BiSS Association als Open-Source-Schnittstelle und durch seine Bus-Struktur für Multiple-Slaves. Wichtig ist auch die Implementierung einer Forward Error Correction (FEC) als Voraussetzung für eine hohe Verfügbarkeit der Datenkommunikation auch über EMV-gestörte und minderwertigere Kabel- und Steckerverbindungen. Die Verfügbarkeit in einer Umgebung mit Störungen (Robustness) wird aus Sicht der BiSS Association über die Akzeptanz von 1-Kabel-Techniken entscheiden.

Auf der Internet-Plattform www.biss-interface.com können die Mitglieder sich austauschen und über ihre Lösungen und Angebote zur BiSS-Schnittstelle berichten. Dazu gehören Evaluation Boards als Master- und Slave-PHYs, Hardware-Komponenten (ICs, FPGAs, Smart-Sensors), IPs, Dokumente, Lizenzen und Dienstleistungen, Sensor-Systeme und Encoder bis hin zu kompletten Antriebslösungen. Der Verein wirbt auch international um weitere Mitglieder und bietet mit der Austausch-Plattform auch Nicht-Mitgliedern einen offenen Zugang für ihre Angebote und Nachfragen rund um die BiSS-Schnittstelle.