ARS Electronica 2017 Technik trifft Kultur

Was kann Technologie bewirken, abseits des Konsumermarktes? Diese Frage stellten sich die Aussteller auf der diesjährigen ARS Eclectronica in Linz. Dort werden Kunst, Kultur, Technik und Wissenschaft in einer chaotischen, kreativen und völligen neuen Art und Weise verbunden.

Technik verändert nicht nur unsere Gesellschaft, wir beeinflussen auch wie Technik sich entwickelt. Diese Wechselbeziehung zwischen zwei eigentlich unterschiedlichen Aspekten unseres Lebens, sieht man am besten auf der ARS Electronica die von 07. bis 11 September in Linz stattfand. Hier bewegt man sich als Besucher zwischen Kunst, Kultur, Technik und Wissenschaft und erhält einen Vorgeschmack auf die Zukunft der weit über die nächste iPhone-Vorstellung hinausgeht.

Was kann künstliche Intelligenz?

Das Thema »Artificial Intelligence – Das andere Ich« wurde an vielen verschiedenen Stellen aufgegriffen. Der erste neurale Synthesizer cellF besitzt ein organisches Gehirn das in einer Petrischale wächst und in Echtzeit einen analogen Synthesizer steuert. In einem anderen Kunstprojekt traten zwei lernende Algorithmen in den Wettstreit, die sich dadurch stetig gegenseitig verbesserten. Mehrere Universitätsbeiträge beschäftigten sich mit der Frage wie eine Nachbarschaft durch die Zunahmen an intelligenten Geräten verändert wird. Auch die Bedienung durch Gehirnströme wurde in unterschiedlichen Projekten umgesetzt.

Wer sind wir und wo wollen wir hin?

Doch vor allem steht bei der Ars Electronica die Frage im Raum, wie sich Technologie weiterentwickelt und, viel wichtiger, wie wir uns damit weiterentwickeln werden.

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ARS Electronica Festival 2017

Impressionen vom ARS Electronica Festival 2017