Halbleiter-Forschung in Deutschland »Forschungsfabrik Mikroelektronik« nimmt Gestalt an

Die BMBF-geförderte Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland ist eine flankierende Maßnahme zu dem gemeinsam von Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien beantragten »Important Project of Common European Interest (IPCEI)«
Die BMBF-geförderte Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland ist eine flankierende Maßnahme zu dem gemeinsam von Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien beantragten »Important Project of Common European Interest (IPCEI)«

Zur Stärkung der europäischen Halbleiter- und Elektronikindustrie im globalen Wettbewerb hat das BMBF die mit 350 Mio. Euro geförderte »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland« aus der Taufe gehoben. Elf Fraunhofer- und zwei Leibniz-Institute bündeln dabei ihre Kräfte.

Im Rahmen der »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland« haben sich elf Institute des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik sowie das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in einer standortübergreifenden Form im April 2017 zusammengeschlossen. Das für die Forschungsfabrik von Fraunhofer und Leibniz gemeinsam entwickelte Konzept zielt darauf ab, die technologischen Fähigkeiten in einem gemeinsamen Technologiepool zusammenzuführen, Ausstattungslücken abgestimmt zu schließen und die wichtigen Laborlinien für Mikroelektronik-Technologien an die technische Entwicklung anzupassen.

Für die Modernisierung und Ergänzung ihrer Anlagen und Geräte erhalten die 13 beteiligten Forschungseinrichtungen insgesamt rund 350 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Der Start für die Aufnahme der einzelnen Institute in die Forschungsfabrik Mikroelektronik findet in Stufen statt.
Den Auftakt bildeten im Juni 2017 das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR in Wachtberg / NRW sowie das Fraunhofer Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg / NRW.

Während das FHR mit einer Fördersumme von 9,3 Mio. Euro modernste On-Wafer- und Antennenmesstechnik sowie eine 3D-Fertigung für Rapid Prototyping aufbaut, investiert das IMS 25,5 Millionen Euro in neue Maschinen und in den strukturellen Aufbau innerhalb der Forschungsfabrik, um verstärkt an intelligenten Sensorchips zu forschen und neuartige Bauelemente zu entwickeln.

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Die »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland« im Überblick.

Im Rahmen der »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland« haben sich elf Institute des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik sowie das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und das Leibniz-Institut für innovative Mikro

Im Rahmen der »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland« haben sich elf Institute des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik sowie das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in einer standortübergreifenden Form im April 2017 zusammengeschlossen.

Das für die Forschungsfabrik von Fraunhofer und Leibniz gemeinsam entwickelte Konzept zielt darauf ab, die technologischen Fähigkeiten in einem gemeinsamen Technologiepool zusammenzuführen, Ausstattungslücken abgestimmt zu schließen und die wichtigen Laborlinien für Mikroelektronik-Technologien an die technische Entwicklung anzupassen. Für die Modernisierung und Ergänzung ihrer Anlagen und Geräte erhalten die 13 beteiligten Forschungseinrichtungen insgesamt rund 350 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Der Start für die Aufnahme der einzelnen Institute in die Forschungsfabrik Mikroelektronik findet in Stufen statt.

Den Auftakt bildeten im Juni 2017 das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR in Wachtberg / NRW sowie das Fraunhofer Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg / NRW. Während das FHR mit einer Fördersumme von 9,3 Mio. Euro modernste On-Wafer- und Antennenmesstechnik sowie eine 3D-Fertigung für Rapid Prototyping aufbaut, investiert das IMS 25,5 Millionen Euro in neue Maschinen und in den strukturellen Aufbau innerhalb der Forschungsfabrik, um verstärkt an intelligenten Sensorchips zu forschen und neuartige Bauelemente zu entwickeln.