embedded world 2017 Mehr als 30.000 Besucher

Embedded World 2017: Besucher drängen in die Halle, als die Messe um Punkt 9 Uhr am ersten Messetag öffnet.
Embedded World 2017: Besucher drängen in die Halle, als die Messe um Punkt 9 Uhr am ersten Messetag öffnet.

Auch 2017 kann die embedded world mit Rekordzahlen abschließen. Die Nummer 1 der Embedded-Branche setzt auch thematisch wichtige Trends.

Nach drei Messetagen endete die embedded world 2017, die zum 15. Mal in Nürnberg stattfand, letzte Woche mit neuen Rekordmarken: Nicht nur, dass die Zahl der Aussteller erstmals die 1000er-Marke überstieg (+8%), es kamen auch mehr als 30.000 Besucher. Der internationale Anteil der Besucher vergrößerte sich auf 38%.

Ebenfalls großen Zuspruch fanden die embedded world Conference und die electronic displays Conference: 1796 Teilnehmer bedeuten ein Wachstum von 8%. Die embedded world Conference stand unter dem Motto »Securely Connecting the Embedded World«. Neben den beiden Schwerpunktthemen »Internet of Things« und »Security & Safety« standen noch vier weitere Konferenzcluster auf dem Programm: 

  • Software & Systems Engineering,
  • Hardware Engineering,
  • Embedded OS und
  • Management Focus.

Die einzelnen Themenschwerpunkte wurden aus Sessions und Classes gebildet und erlaubten den Teilnehmern so, zwischen  praxisnahen Vorträgen oder längeren technischen Tutorien zu wählen, die sich ganz intensiv einer Thematik zuwenden. Die Keynotes hielten Mathias Wagner, Chief Security Officer, NXP sowie Riccardo Mariani, Chief Functional Safety Technologist, Intel.

Bilder: 15

embedded world 2017 - Messeimpressionen

Die embedded world 2017 war mit über 30.000 Fachbesuchern und mehr als 1000 Aussstellern so erfolgreich wie noch nie.

Spannende Diskussionsrunden mit Ausblicken in die Zukunft

Zum zweiten Mal fand eine Podiumsdiskussion zum Thema »Safe for the Future« statt. Über den Schutz kritischer Infrastrukturen diskutierten: Daniel Cooley, Senior Vice President und General Manager von Silicon Labs, Prof. Dr.-Ing. Christof Paar, Lehrstuhl für eingebettete Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum und Bernd Kowalski, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Moderation hatte Prof. Axel Sikora, Member of the Steering Board for the embedded world Conference and Scientific Director of the Institute of Reliable Embedded Systems and Communication Electronics at the Offenburg University of Applied Sciences.

Die Diskussionsrunde »embedded Vision – the ‚Next Big Thing‘?« feierte ihre Premiere. Für die Maschinenwelt bereits etabliert, öffnet sich für die Embedded-Community hier einen spannende Thematik. Was ist Zukunftsmusik, was Realität? Namhafte Vertreter aus der klassischen Bildverarbeitungs- und aus der Embedded-Community diskutierten gemeinsam mit Anwendern aktuelle Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen der Embedded Vision. Antworten gab es von: Richard York, Vice President Embedded Marketing, ARM Ltd., Arndt Bake, Chief Marketing Officer, Basler AG, Jeff Bier, Gründer der Embedded Vision Alliance, Olaf Munkelt, Managing Director, MVTec Software GmbH, Markus Tremmel, Driver Assistance Systems Chief Expert, Robert Bosch GmbH und Nick Ni, Senior Product Manager, EmbeddedVision und SDSoC, XILINX.Diese Veranstaltung entstand aus einer Kooperation zwischen dem VDMA IBV (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) und der NürnbergMesse.