Ambiq Micro »Apollo«-MCU verdoppelt den ULPBench-Bestwert auf 377

Auf einen Wert von 377 schraubt der Apollo-Mikrocontroller den neuen Bestwert des ULPBench der EEMBC
Auf einen Wert von 377 schraubt der Apollo-Mikrocontroller den neuen Bestwert des ULPBench der EEMBC

Ambiq Micro hat bekanntgegeben, dass seine Mikrocontroller der »Apollo«-Serie Geschichte geschrieben haben. Sie heben die bisherige Bestmarke des branchenüblichen EEMBC-ULPBench-Benchmark von 185 auf 377. Damit verbrauchen sie weniger als halb so viel Strom wie irgendeine andere MCU.

Den ULPBench hat die EEMBC erstellt, um Embedded-Entwickler bei der Auswahl von Ultra-Low-Power-MCUs zu unterstützen. So stellt dieser Benchmark eine typische Arbeitslast eines Low-Power-Designs zur Verfügung und misst die tatsächlich benötigte Energie, um diesen Workload vollständig auszuführen. Dieser Ansatz normiert viele verschiedene Betriebsmodi einer MCU wie voller Betrieb, Sleep-Modus, Aufwachzeit sowie Core- und Cache-Effizienz. Der Benchmark berechnet aus diesen Daten anschließend einen einzigen Wert, der für Entwickler wirklich wichtig ist – die Energiemenge, die nötig ist, um ihre spezifische Anwendung auszuführen.

»Zu sagen, das ULPBench-Ergebnis der Apollo-MCUs sei beeindruckend, ist wirklich untertrieben. Man konnte in einer realen Umgebung die nahezu idealen Spannungsübertragungseigenschaften der Logikgatter und die reduzierte Gate-Eingangskapazität des Bausteins in der Realität sehen«, sagte Markus Levy, president des EEMBC. »Nach Abschluss der Zertifizierung durch das EEMBC Technology Center können wir bestätigen, dass die Werte in Übereinstimmung mit den Standardanforderungen des ULPBench erreicht wurden.«

Der Apollo-Mikrocontroller von Ambiq Micro basiert auf einem 32-Bit-Prozessor mit »ARM Cortex-M4F«-Rechenkern (mit Fließkommaeinheit). Er läuft mit bis zu 24 MHz und integriert sehr stromsparenden Speicher, dessen Größe bis zu 512 KByte Flash und 64 KByte RAM umfasst. Der Baustein ist mit einer breiten Palette an Timing-Peripherie, I²C/SPI (Master und Slave) und einen UART zur Kommunikation mit Peripherie- und Legacy-Komponenten ausgestattet.