Kobalt und Nickel für Batterien BMW schließt Verträge für Batteriematerialien

Die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge wie den BMW i3 schnell laden zu können, sorgt für eine höhere Akzeptanz der Elektromobiliät.
Damit die E-Autos wie der i3 auch künftig fahren können, sichert BMW die Versorgung mit Basismaterialien für die Produktion von Batteriezellen ab.

BMW schließt Verträge für den Zugang zu Kobalt und Lithium, um seine Batteriezulieferer damit sicher versorgen zu können. Selber will BMW keine Zellen fertigen.

Denn mit diesen Materialien lassen sich die Li-Ionen-Batterien für die E-Autos fertigen. Die FAZ zitiert Markus Duesmann, Einkaufsvorstand von BMW, mit den Worten, dass es BMW gelungen sei, den Materialstrom von Substanzen wie Kobalt und Lithium vom Bergwerk auf zehn Jahre zu sichern zu sichern, die das Unternehmen für seine Zulieferer einkaufe. Die entsprechenden Verträge seien unterschriftsreif.  Die Batteriezellen, in denen die genannten Materialien verwendet werden, baut BMW nicht selber und hat auch nicht vor, dies zu tun.

Im vergangenen Jahr hatte das Konsortium TerraE bekannt gegeben, eine deutsche Gigafactory für Batteriezellen aufbauen und dafür 4 Mrd. Euro investieren zu wollen.  Die Jahreskapazität soll bei voller Ausbaustufe bis 2028 43 GWh erreichen, womit Batterien für rund 680.000 Autobatterien gefertigt werden könnten.  Die TerraE-Holding leitet ab sofort das »Fab4Lib«-Projekt, das mit 12,1 Mio. Euro ausgestattet ist und über 18 Monate untersuchen soll, innovative Lösungen entlang der Wertschöpfungskette der Lithium-Ionen-Technologie zu erforschen. Das BMBF fördert dies mit 5,5 Mio. Euro.