IHS-Markit-Prognose bis 2021 AMOLED-Panels sind heiß begehrt

Von 2016 auf 2017 werden sich laut IHS die Umsätze mit OLED-Panels von 15,3 auf 25,2 Milliarden Dollar erhöhen.
Von 2016 auf 2017 werden sich laut IHS die Umsätze mit OLED-Panels von 15,3 auf 25,2 Milliarden Dollar erhöhen.

Vor allem Smartphones und nun auch TVs treiben einer Prognose von IHS Markit zufolge den Absatz von AMOLED-Displays in die Höhe: Von 2017 bis 2021 steigen demnach die jährlichen Umsätze durchschnittlich um 22 Prozent auf über 40 Milliarden Dollar.

Gegenüber 2016 erwartet IHS-Analyst Ricky Park für 2017 eine 63-prozentige Steigerung des mit OLED-Panels erzielten Umsatzes von 15,3 auf 25,2 Milliarden Dollar. Der Löwenanteil entfällt dabei derzeit und auch künftig weiterhin auf Smartphones, zumal Apple künftig bei seinen iPhones ebenfalls auf Aktiv-Matrix-OLEDs setzen wird.

Ein nicht geringer Teil es Umsatzes mit OLEDs wird in Zukunft auch auf OLED-TV-Geräten basieren. Schon jetzt sind TVs der zweitwichtigste Abnehmer: Laut IHS wurden 2016 890.00 Panels verbaut, 2017 werden es mit 1,5 Millionen Units bereits fast doppelt soviele sein. Hier kommt zum Tragen, dass sich mit OLED-Panels im Vergleich mit TFT-Panels deutlich schlankere Designs realisieren lassen.

Um der drastisch steigenden Nachfrage gerecht zu werden, haben Park zufolge koreanische und chinesische Display-Hersteller schon kräftig investiert, um mit Gen-6-AMOLDED-Fabs den Ausstoß deutlich zu erhöhen.