15.3.2017 in Nürnberg Konferenz-Highlights – Tag 2

Unter dem Motto »Securely Connecting the Embedded World« bietet die 2017er Ausgabe der embedded world Conference 36 Sessions und 15 Classes zu den relevanten Themen der Embedded-System-Entwicklung. Hier die Highlights des zweiten Tages.

Die Session »Functional Safety« (10:30 bis 17:30 Uhr) bündelt die Thematik rund um fehlertolerante, ständig verfügbare Embedded Systeme und deren Entwicklung. Gleich zu Beginn präsentiert Dr. Bruce Douglass (IBM) in einem einstündigen Vortrag Designpraktiken für die Entwicklung funktional sicherer Systeme. Douglass gelingt es jedes Jahr erneut, mit seiner ruhigen und kompetenten Präsentationsweise die Teilnehmer in seinen Bann zu ziehen - sie bescheinigen ihm, ein exzellenter Wissensvermittler für anwendungsbereite Lösungen zu sein. Weitere Referenten beschäftigen sich mit der Frage, ob nicht zertifizierte Mikrocontroller Basis eines zertifizierten Systems sein können und wenn ja, welche Konsequenzen dies nach sich zieht. Kann man funktional sichere Systeme auf einer unsicheren Hardware realisieren? Die Antwort auf diese Fragen und zahlreiche wertvolle Beiträge zur effizienten Entwicklung funktional sicherer Systeme erhalten die Teilnehmer in dieser Session am zweiten Veranstaltungstag.

Aufgrund des großen Interesses im Bereich angriffssicherer Systeme findet sich erneut eine aktualisierte Version von »The ESCRYPT Class: A Multi-Layered Approach to Embedded Security« (9:45 bis 17:30 Uhr) im Konferenzprogramm. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, bespricht und bewertet eine ganze Reihe von Referenten hier Ansätze für sichere Embedded Systeme. Denn nach wie vor ist es schwierig, den eigenen Sicherheitslevel klar zu definieren und dann die daraus notwendigen Schritte abzuleiten. Hierbei unterstützt diese Class nachhaltig. Und noch ein Tipp: Prof. Dr. Christof Paar, ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Kryptographie über die Grenzen Deutschlands hinaus, wird einer der Referenten sein.